Europäische Aktien fallen, entscheidender Ausbruch beim DAX in Sicht

  • Sorge über Handelskriege schwächt europäische Aktienmärkte
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) nähert sich seinem entscheidenden langfristigen Unterstützungsbereich
  • Handel der Aktien der Deutsche Bank-Tochter DWS eröffnet

XTB: Es ist nicht verwunderlich, dass die europäischen Aktien den Handel am Freitag mit massiven Rückgängen nach der wirklich hässlichen Sitzung in den USA und in Asien begonnen haben. Natürlich werden diese Verluste durch Handelskriegsängste angeheizt, obwohl bisher keine besonderen Details bezüglich der neuen chinesischen Strafzölle veröffentlicht wurden.

Trump teilte mit, dass die Details in den nächsten 15 Tagen veröffentlicht werden sollen. Größere Marktbewegungen wie heute werden deswegen jedoch nicht erwartet. Werfen wir einen Blick auf eine technische Analyse des DE30, die einige Bedenken aufwerfen könnte, da der Index sich einer besonders relevanten Unterstützungszone nähert.


Der deutsche Leitindex scheint sich langsam aber sicher tiefer in Richtung eines Bärenmarktes zu bewegen. Quelle: xStation 5

Auf den ersten Blick scheint sich der DE30 ständig nach unten zu bewegen, nachdem er eine wichtige Widerstandslinie bei 12.460 Punkten nicht überschritten hat. Das Niveau wurde auch durch eine obere Grenze eines Abwärtskanals verstärkt, was einen Durchbruch abermals erschwert.

Da die Käufer nicht in der Lage waren sich nach oben zu bewegen, ist es nicht verwunderlich, dass die Verkäufer die Kontrolle wieder übernommen haben. Damit schließt der deutsche Leitindex eine bedeutende Nachfrage-Zone bei 11.800 Punkten gefährlich ab. Man könnte erwarten, dass ein möglicher Ausbruch des erwähnten Niveaus die Grundlage für weitere, noch schmerzhaftere Rückgänge schaffen könnte, die bestätigen, dass der Bärenmarkt endlich begonnen hat.

In diesem Zusammenhang muss die VIX-Futures-Kurve erwähnt werden, die in letzter Zeit in einen invertierten Markt gerutscht ist (ein wirklich abnormales Thema), was möglicherweise eine erhöhte implizite Volatilität eher auf kürzere als auf längere Sicht ankündigt.

Die Verluste an den deutschen Aktienmärkten zeigt, dass es keine Aktien gibt, die einem globalen Abverkauf widerstehen können. Die Deutsche Bank (DBK.DE), die Deutsche Lufthansa (LHA.DE) und Linde (LIN.DE) gehören zu den am stärksten verlierenden Titeln.

Allerdings scheint dies nichts mit internen Problemen zu tun zu haben, sondern liegt einfach nur an der Verschlechterung der globalen Stimmung. Zum Zeitpunkt des Schreibens verliert der DE30 1,5%, der französische CAC 40 (FRA40) sinkt um 1,4%, der EuroStoxx50 (EU50) sinkt um 1,3% und der FTSE 100 (UK100) sinkt um 0,8%.

Unternehmensnachrichten
Die Deutsche Bank (DBK.DE) zählt zu den Aktien mit der schlechtesten Wertentwicklung im DE30. Diese Erkenntnis fällt mit der Einführung des DWS Asset Management an der Landesbörse zusammen. Die Aktien der DWS starteten den Handel bei 32,55 EUR. Laut einer Unternehmenserklärung lag der Preis leicht unter der Mitte der ursprünglichen Zielspanne von 30 bis 36 EUR pro Aktie. Erwähnenswert ist, dass der Börsengang der DWS eines der größten deutschen Listings der letzten Jahren ist.

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