FED vertagt die entscheidende Zinswende

Ayondo Markets:

Die US-Notenbank hatte Angst vor der eigenen Courage. Mit der Begründung vom Donnerstag ist selbst die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im Dezember gesunken, wenngleich das Fenster für einen viertel Basispunkt theoretisch noch offen ist. Die Investoren werden sich in den kommenden Wochen nun wieder auf China und auf die Unternehmen konzentrieren, denn auch die US-Notenbank hat erkannt, dass die Weltwirtschaft auf wackligen Beinen steht, speziell in Asien. Die Geldschleusen bleiben jedoch weiter auf und die Geldpolitik expansiv. Saisonal liegen die Aktienmärkte Mitte September noch immer im kritischen Bereich, doch die ganz große Angst ist aus Markt und Indikatoren gewichen.

 

US-Dollar unter Druck

Ein Problem jedoch für den DAX: Den USD/EUR Wechselkurs  könnte die Entscheidung der FED in den kommenden Wochen belasten und damit eines der Argumente pro DAX aus dem ersten Halbjahr – nämlich den schwachen Euro – wegstreichen. Trotzdem bleibt der Mangel an Alternativen bestehen, obgleich das mulmige Gefühl noch immer überhitzter Sektoren wie dem Internetbereich mitschwingt. Die Arbeitslosenrate in den USA ist auf den ersten Blick in Ordnung, die Konjunkturdaten jedoch auf den zweiten Blick maximal durchwachsen und die Inflation merklich zu niedrig.

 

Fazit:

Spielen die Aktienmärkte die Karten weiche Landung in China und Mangel an Alternativen zum Aktieninvestment könnte eine Jahresendrally im Frühherbst eingeleitet werden – das Umfeld von Seiten der US-Notenbank bleibt weiter freundlich, schon allein aus Sorge um die Weltwirtschaft. Störfeuer drohen weiter aus China und den Schwellenländern im Allgemeinen.

 

Von Sarah Brylewski

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