FXCM: DAX bleibt weiter schwerfällig – China überrascht positiv, Frankreich enttäuscht

FXCM: DAX bleibt weiter schwerfällig – China überrascht positiv, Frankreich enttäuscht

?Nach einem schwungvolleren Tag am Deutschen Aktienmarkt sah es heute nur vor Handelseröffnung aus. Man hatte sogar die Hoffnung, heute könnte ein weiterer Versuch unternommen werden, den am vergangenen Donnerstag erreichten Rekord zu verteidigen. Die Stimmung in der chinesischen Industrie hat sich entgegen den Erwartungen der Experten leicht verbessert. Zwar lag der veröffentlichte HSBC-Einkaufsmanagerindex immer noch knapp unter der Expansionsschwelle von 50 Punkten, aber immerhin geht es wieder aufwärts. Das beflügelte die asiatischen Börsen, von einer Rekordjagd beim DAX aber war im gesamten Handelsverlauf nichts zu spüren. Der DAX bleibt weiter sehr schwerfällig unterwegs und lässt jegliche Dynamik vermissen.
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Die am Vormittag aus der Eurozone veröffentlichten Konjunkturdaten konnten dann auch nicht mit denen aus dem Reich der Mitte Schritt halten. Besonders enttäuschend entwickelte sich die Stimmung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone. Der französische Einkaufsmanagerindex fiel unerwartet unter 50 Punkte, als Zugpferd für die Eurozone fällt Frankreich damit weiter aus. Solange sich kein einheitliches konjunkturelles Bild der Weltwirtschaft abzeichnet und sich Lichtblicke hier mit Enttäuschungen da abwechseln, wird es mit einer Fortsetzung der fünfjährigen Börsenrallye nichts werden.


Insgesamt heißt Zurückhaltung weiter das Gebot der Stunde, immerhin stehen am Wochenende Wahlen an. In der Ukraine könnten die Präsidentschaftswahlen am Sonntag neue politische Unruhen und militärische Gewalt hervorrufen und das Thema wieder auf die Tagesordnung der Finanzmärkte zurückbeordern.

Und dann wäre da noch die Europawahl, bei der man gespannt sein wird, wie sich die Euro- und Europa-Kritiker schlagen werden. Beide Ereignisse bergen also ziemliches Unsicherheitspotenzial, weshalb bis zum Wochenende nicht mit größeren Kursgewinnen auch beim DAX zu rechnen ist.


Die Rekordjagd dürfte also wenn überhaupt erst einmal in die kommende Woche verschoben sein. Aber die Gefahr, dass sich die vermeintliche Ruhe und niedrige Volatilität an den Märkten alsbald in fallenden Kursen auflösen, bleibt weiter unübersehbar.

 

 

Von Jens Klatt

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