GBP/USD: Prognose des IWF

ActivTrades: Mittwoch Morgen wurden zwei viel beachtete, britische Wirtschaftsindikatoren veröffentlicht. Es handelt sich dabei um den Average Earnings Index und den Claimant Count Change.

Der Average Earnings Index erfasst die Entwicklung der Löhne und Gehälter in Großbritannien, wobei der Durchschnitt der jeweils letzten 3 Monate mit der entsprechenden Vorjahresperiode ins Verhältnis gesetzt wird. Mit einem Zuwachs von 2.3% entsprach dieser Frühindikator für die Gesamtinflation Großbritanniens exakt den Prognosen der Analysten. Betrachtete man den Average Earnings Index für sich genommen, könnte man davon ausgehen, dass das Inflationsziel der britischen Zentralbank bald erreicht werden könnte, wonach in absehbarer Zeit eine weitere Anhebung des britischen Leitzins erfolgte.

 

Berücksichtigt man allerdings, dass der Internationale Währungsfonds in seiner jüngsten Prognose auf Grund des BREXITS von einem empfindlichen Rückgang der britischen Konjunktur ausgeht – die Experten der Institution berechneten für das Jahr 2017 im Worst-Case, dass die Wirtschaft Großbritanniens um 0.3% schrumpft- wird deutlich, dass die Leitzinserhöhung der Bank of England vom Donnerstag letzter Woche lediglich dazu diente, die gegenwärtige Abwertung des Britischen Pfund gegenüber den wichtigen Weltwährungen abzufedern. Für die kommenden Monate muss man eher von einer Absenkung des wichtigsten Refinanzierungssatz des britischen Banksektors ausgehen; das sollte zu weiteren, maßgeblichen Kursverlusten im Britischen Pfund führen.

Der Claimant Count Change, der zeitgleich mit dem Average Earnings Index veröffentlicht wurde, erfasst die Anzahl der Neuanträge auf Arbeitslosenleistungen in Großbritannien im vergangenen Juni. Mit 400 Neuanträgen wurden die Prognosen der Analysten in Höhe von 4.100 Neuanträgen deutlich unterschritten. Zwar kam mit den beiden vorab beschriebenen Wirtschaftsindikatoren eine deutliche Zunahme der Kaufaufträge in GBP USD  auf; das ist meiner Meinung nach jedoch eher auf charttechnische Aspekte als auf fundamentale Gründe zurückzuführen.

 

Autor: Frank Marian

 

 

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