Gold – US-Verbraucherpreise wecken die Bullen

ActivTradesDie Verbraucherpreisindizes für den Monat September beispielsweise für Deutschland oder auch die USA wiesen einmal mehr auf die mögliche Fehleinschätzung der Zentralbanker hin, die die Inflation nur als „vorübergehend“ oder „temporär“ einstuften. Ist sie das wirklich noch?

Die deutsche Inflationsrate für den Monat September betrug auf Jahressicht jedenfalls 4,1 Prozent – das ist dem „Statistischen Bundesamt“ (Destatis) nach die höchste Inflationsrate seit Dezember 1993.

Aufgrund der deutlich verteuerten Energieprodukte, der wieder nach oben zurückangepassten Mehrwertsteuersätze, steigender Rohstoffkosten allgemein, anziehender Erzeugerpreise, höheren Preisen durch Verknappung und Lieferkettenstörungen, kletterten die Preise kräftig.

Preise für Nahrungsmittel in Deutschland stiegen auf Jahressicht um 4,9 Prozent, für Gemüse gar um 9,2 Prozent, Preise für Diesel um 32,5 Prozent, Superbenzin um 27,0 Prozent und leichtes Heizöl gar um 76,5 Prozent. 

 

Energie- und Treibstoffpreise treiben

Ist dies nur ein Phänomen in Deutschland? Nein, auch in den USA klettern die Preise auf weiter Flur. Das „Bureau of Labor Statistics“ veröffentlichte am Mittwoch die US-Verbraucherpreise für den September.

Auf Jahressicht stiegen die Verbraucherpreise im September um 5,4 Prozent an. Die Preise für Nahrungsmittel kletterten p.a. auch in den USA um 4,6 Prozent, Treibstoffkosten stiegen gar um 42,1 Prozent. 

 

Fed-Tapering schon im November?

Am Mittwoch um 20:00 Uhr wurde dann noch das FOMC-Sitzungsprotokoll publiziert. Die US-Notenbank „Federal Reserve“ könnte die graduelle Rückführung ihrer Käufe (derzeitiges Volumen in Höhe von 120 Milliarden US-Dollar/ 80 Milliarden US-Dollar in US-Staatsanleihen und 40 Milliarden US-Dollar in hypotheken-besicherte Anleihen) vom November an betreiben (Tapering-Prozess).

Die Rücknahme könnte monatlich um 10 Milliarden bei Staatsanleihen und 5 Milliarden bei hypothekenbesicherten Wertpapieren erfolgen. Mit diesem Procedere wäre man im Juni 2022 rein rechnerisch fertig.

Parallel dazu muss dies nicht bedeuten, dass die Zinsen nicht schon früher angehoben werden – Teile der FOMC-Mitglieder sind um die derzeitige Inflationsentwicklung besorgt. Gold könnte sich in diesem Marktumfeld weiter erholen und von der Kapitalerhaltungsabsicht der Investoren profitieren.

 


 

Gold – der Blick in den Chart

Die vorliegende Analyse erfolgt im Tageschartbild. Um die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher ermitteln zu können, wäre auf eine Fibonacci-Analyse abzustellen.

Mittels der webbasierten Handelsplattform „ActivTrader“ können die möglicherweise relevanten Fibonacci-Retracements erzeugt werden. Diese Fibonacci-Retracements können dann für die Ermittlung der Ziele zur Ober- und Unterseite herangezogen werden.

Ausgehend vom letzten Zwischenhoch des 01. Juni 2021 von 1.916,47 US-Dollar bis zum Zwischentief des 09. August 2021 von 1.685,17 US-Dollar, wären die nächsten Widerstände bei den Marken von 1.828 US-Dollar (61.80%), 1.862 US-Dollar (76.40%) und 1.916 US-Dollar (100.00%) auszumachen.

Die Unterstützungen kämen bei 1.773 US-Dollar (38.20%), 1.739 US-Dollar (23.60%) und 1.685 US-Dollar (0.00%) in Betracht.

Zur Oberseite wäre ein Kurszielbereich beim 61,8prozentigen Fibonacci-Retracement in Kombination mit der obersten Abwärtstrendlinie möglich. Zur Unterseite wäre ein erster Kurszielbereich beim 23,6prozentigen Fibonacci-Retracement abzuleiten.

Dem Chartbild wurden obendrein die beiden EMAs hinzugefügt (EMA100 in blauer Farbe und EMA200 in roter Farbe). Der Relative-Strength-Index (RSI) notierte zum Zeitpunkt dieser Analyse noch im neutralen Bereich.

 

Gold Tageschart; Quelle: ActivTrader

Gold Tageschart; Quelle: ActivTrader

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