Großer Tag für den USD

XTB: Im Hinblick auf die makroökonomischen Veröffentlichungen ist der Mittwoch wahrscheinlich der interessanteste Wochentag. Die langersehnten Inflationsdaten (VPI) aus den USA sowie das Sitzungsprotokoll des ersten FOMC-Treffen mit dem neuen Vorsitzenden Powell werden veröffentlicht. Darüber hinaus erhalten wir den wöchentlichen DoE-Bericht zu den Öl-Lagerbeständen und Daten zur britischen Industrieproduktion sowie zur Produktion im verarbeitenden Gewerbe. Außerdem wird heute Mittag EZB-Präsident Mario Draghi in Frankfurt sprechen, daher könnte es beim EUR zu einer erhöhten Volatilität kommen.

10:30 Uhr – Großbritannien, Industrieproduktion für Februar: Die britische Industrieproduktion hat nach einem Höchststand von 4,3% im Jahresvergleich im Oktober 2017 (von 3,6% nach oben korrigiert) Anzeichen einer Verschlechterung gezeigt. Im Januar fiel der Indikator auf 1,6% im Jahresvergleich und markierte damit die schlechteste Wertentwicklung seit einem halben Jahr.

Diesmal sind die Märkte ein wenig optimistischer, da der Konsens mit einen Wert von 2,9% im Jahresvergleich rechnet. Gleichzeitig werden Zahlen über die Produktion des verarbeitenden Gewerbes veröffentlicht und es wird erwartet, dass sie von 2,7%  auf 3,3% im Jahresvergleich steigen werden. Dieser Bereich macht etwa 80% der gesamten britischen Industrieproduktion aus.

14:30 Uhr- USA, Verbraucherpreisindex für März: Die wichtigste Kennzahl für das FOMC für die Entscheidung ihres geldpolitischen Kurses. Die von Bloomberg befragten Ökonomen prognostizieren bei der Headline einen deutlichen Anstieg von 2,2% auf 2,4% im Jahresvergleich und bei der Kernrate von 1,8% auf 2,1% im Jahresvergleich. Da der Basiseffekt nicht so negativ ist wie zuvor, gibt es tatsächlich ein gewisses Aufwärtspotenzial.

Man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass die Veröffentlichung tatsächlich die Prognosen übertreffen könnte. Bei den gestern erschienen Daten zum Erzeugerpreisindex konnte nämlich ein Anstieg beobachtet werden. Der März 2017 war der letzte Monat mit einem Wert von 2% oder höher, daher wäre es möglich, dass die Inflation im nächsten Monat noch mehr ansteigen wird.

16:30 Uhr – USA, Wöchentlicher DoE-Bericht zu den Öl-Lagerbeständen: Der API-Bericht hat gestern einen größeren Anstieg der Lagerbestände aufgewiesen als erwartet. Das Institut signalisierte, dass die Lagerbestände in der vergangenen Woche nach einem großen Rückgang von 1,758 Mio. Barrel beim letzten Mal gestiegen sein könnten.

Wenn es um den heutigen DoE-Bericht geht, deutet der Marktkonsens auf einen Rückgang von 1,041 Mio. Barrel hin. Investoren möchten vielleicht die Lagerbestände von Destillat und Benzin genau beobachten und auch die zukünftige Nachfrage von Ölraffinerien einschätzen zu können.


20:00 Uhr – USA, FOMC-Sitzungsprotokoll: Das Sitzungsprotokoll von der FOMC-Sitzung im März. Erinnern wir uns daran, dass der Ausschuss die Zinssätze während dieses Treffens um 25 Basispunkte erhöht hat und es war auch das erste Treffen mit dem neuen Fed-Vorsitzenden Jerome Powell. Darüber hinaus hat das nach dem Treffen im März veröffentlichte “Dot-Chart” gezeigt, dass sich viele Zentralbanker dieses Jahr immer mehr für vier Zinserhöhungen aussprechen. In diesem Sinne werden die Anleger die Erklärung mit Sicherheit sorgfältig prüfen, um zu beurteilen, ob die Ausschussmitglieder eine schnellere Zinserhöhung in Betracht ziehen könnten oder nicht.

Folgende Reden von Zentralbankmitgliedern stehen heute auf der Agenda:

  • 13:00 Uhr: Präsident Draghi von der EZB
  • 15:00 Uhr: Hakkarainen von der EZB
  • 16:40 Uhr: Angeloni von der EZB
  • 18:00 Uhr: Skingsley von der Riksbank


Das GBP/USD nähert sich erneut dem Widerstand bei 1,4240. Die heutigen Daten könnten daher für die Zukunft dieses Währungspaares entscheidend sein. Quelle: xStation 5

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EUR/USD: Leichtes Aufwärtsmomentum
EUR/GBP: Es könnte noch weiter abwärts gehen
EUR/USD: Kommt der Ausbruch?

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