Könnten Fortschritte zwischen Trump & Xi eine Weihnachtsrallye auslösen?

London Capital GroupDer Dow verabschiedete sich über Nacht von einer dreitägigen Gewinnserie, nachdem die Hoffnungen auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und China auf dem G20-Gipfel abnahmen, obwohl es weitere Anzeichen für eine gemäßigte Fed gab.

Obwohl das Protokoll von der Septembersitzung des FOMC die Erwartungen an eine Zinserhöhung im Dezember am Leben erhielten, waren die Erwartungen im übrigen, dass die Zinsen nahe an der Neutralität lagen, was Jerome Powell in einer Rede Anfang der Woche ebenfalls unterstrichen hatte.

Doch jegliche positiven Auswirkungen auf die Aktien wurden durch den Beginn des G20-Gipfels in Buenos Aires zunichte gemacht.

 


 

Die Produktionstätigkeit in China stagnierte im November zum ersten Mal seit über zwei Jahren und nährt die Hoffnungen, dass China der Wirtschaft mehr Unterstützung gewähren wird. Diese Hoffnungen haben den europäischen Futures zum Handelsstart geholfen. Der chinesische Fertigungs-PMI war immer eine genau verfolgte Kennzahl, insbesondere vor dem heutigen Beginn des G20-Gipfels.

Da die Handelsspannungen bei dem Treffen von Trump und Präsident Xi im Mittelpunkt der Investoren stehen, könnte ein Signal für einen Fortschritt zwischen den beiden Mächten der Start für eine Weihnachtsrallye sein.

In den asiatischen Märkten war über Nacht ein vorsichtiger Handel zu beobachten, da die Investoren das Treffen von Trump und Präsident Xi abwarten wollen. Ein Treffen zwischen den beiden wurde als entscheidend für die Fortschritte bei der Lockerung der Handelsspannungen bezeichnet, da Trump gewillt ist, die Zölle für einige chinesische Einfuhren von derzeit 10 % auf 25 % anzuheben.

Gemischte Signale aus dem Weißen Haus vor dem G20-Treffen haben dazu geführt, dass die Händler nach einer Klärung für die nächsten Schritte verlangen.

Da es Gerüchte gibt, dass Handelsberater Peter Navarro anwesend sein wird, sind die Erwartungen an ein positives Ergebnis gering.

 

 

Inflationsdaten der Eurozone

Nach den Kursgewinnen in der vorangegangenen Sitzung handelte der Euro heute Morgen vor den Inflationsdaten der Eurozone gegenüber dem Dollar flach. Die Inflation in der Region dürfte im November auf 2% gesunken sein, gegenüber 2,2% im Vormonat. Die Kerninflation, die volatilere Faktoren wie Nahrungsmittel und Treibstoffe ausschließt, wird voraussichtlich konstant bei 1,1% bleiben.

Nach der schwächer als prognostizierten deutschen Inflation, verheißt die Veröffentlichung der Inflation für die Eurozone für heute nichts Gutes.

Die Händler sind angesichts der nachlassenden Wachstumsdynamik in der Region bereits etwas nervös, da die EZB die Geldpolitik straffen könnte. Draghi hatte jedoch gesagt, dass die Zentralbank auch bei einer hohen Inflation den Kurs hält und das Anlagenkaufprogramm im Dezember beendet.

Die Befürchtung ist, dass, wenn sich das Wirtschaftswachstum verlangsamt und wir eine Inflationsabschwächung sehen, sich die Zentralbank ein Beispiel an der Fed nehmen könnte und eine Lockerung der Straffungspolitik in Betracht zieht.

 

 

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