trotz schwächerer Daten als erwartet: Asiatische Märkte im Plus

TeleTrade DJDie meisten asiatischen Aktienindizes stiegen trotz der schwächer als erwartet ausgefallenen Wirtschaftsdaten aus China und Japan.

Chinas Industrieproduktion stieg im Juli um 9,0% (Juni: +9,2%), verfehlte aber die Prognose für einen Anstieg um 9,1%.

Anlageinvestitionen in China kletterten im Juli um 17% (Juni: +17,3%), verfehlten aber auch die Erwartungen für einen Anstieg um 17,4%.

Neue Kredite in lokaler Währung in China betrugen im Juli 385,2 Milliarden Yuan (Juni: 1.080 Mrd. Yuan), was deutlich unter den Erwartungen von 780 Milliarden Yuan ist. Das war der niedrigste Stand seit Dezember 2009.

Einzelhandelsumsatz in China stieg im Juli um 12,2% (Juni: 12,4%). Analysten hatten einen Anstieg um 12,5% erwartet.

Investoren spekulieren, dass die Regierung in China Konjunkturmaßnahmen zur Stützung der Wirtschaft einführen könnte.

Japans vorläufiges Bruttoinlandsprodukt sank im zweiten Quartal wie erwartet um 1,7% (I. Quartal: +1,5%). Der Wert des ersten Quartals wurde von +1,6% leicht nach unten revidiert.

Die Steuererhöhung im April ist die Ursache für den Rückgang des BIP.

Die Bank von Japan veröffentlichte das Protokoll der Sitzung vom 14. und 15. Juli. Die Zentralbank sagte, dass die wirtschaftliche Erholung des Landes planmäßig verläuft. Die BoJ fügte hinzu, dass die Zentralbank die quantitative und qualitative geldpolitische Lockerung beibehält, um das Inflationsziel von 2% zu erreichen.

  • Nikkei 225 15,213.63 +52.32 +0.35%
  • Hang Seng 24,890.34 +200.93 +0.81%
  • Shanghai Composite 2,222.88 +1.28 +0.06%

Der australische Dollar stieg gegenüber dem US-Dollar, nach dem der Westpac Melbourne Institute Index der Konsumentenstimmung für Australien stark ausgefallen war. Der Index stieg im August um 3,8% (Juli: +1,9%).

Australiens Lohn-Preis-Index stieg im zweiten Quartal um 0,6% (I. Quartal: +0,7%), verfehlte aber die Erwartungen für einen Anstieg um 0,8%.

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