Nikkei steigt um 2%, Goldpreis weiter unter Druck

XTB

  • Japanische Aktien steigen nach Markteröffnung stark an
  • Investoren sind risikofreudiger, Yen wertet ab
  • Sitzungsberichte der RBA neutral, leichte Bewegungen beim AUD
  • Rückgang beim Goldpreis, Näherung der kritischen Unterstützung von 1.300 US-Dollar


Trotz des gestrigen Feiertages in Japan konnte der Nikkei heute den Abstand zu den überwiegend bullischen Märkten aufholen. Der Nikkei225 stieg um knapp 2%. Auch der Yen wertet einen weiteren Tag gegenüber dem Dollar, ebenso gegenüber anderen Währungen.

Insgesamt ist die Stimmung an den Aktienmärkten weiterhin positiv trotz bestehender Risiken aus Korea. In den USA sind ebenfalls die Schäden durch Hurrikans deutlich niedriger ausgefallen als erwartet.

Aus charttechnischer Perspektive ist der langfristige Aufwärtstrend im Nikkei225 weiterhin intakt und bildet immer höhere Unterstüzungen aus. Gegenwärtig nähert sich der Index dem Jahreshoch. Der größte Widerstand liegt allerdings bei 20.900 Punkten, dem Allzeithoch von 2015, als der Yen noch mehr an Wert verloren hatte.   
 

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 Nikkei 225 nähert sich dem Allzeithoch von 20.900 Punkten. Source: xStation5


Der Devisenmarkt reagierte weitgehend gelassen auf die Ergebnisse des Sitzungsberichtes der RBA (Reserve Bank of Australia). Positive Nachrichten gab es insbesondere bezüglich des Arbeitsmarktes und sinkender Investitionen in Bergbauaktivitäten.

Kritische Äußerung gab es primär zur Wechselkursentwicklung des australischen Dollars. Trotz der eher nüchternden Ergebnisse konnte der AUD/USD  einen leichten Kursanstieg aufweisen.

Insgesamt steigen am Devisenmarkt die überwiegende Mehrheit (NOK, GBP, NZD und EUR) gegenüber dem US-Dollar an. Lediglich der japanische Yen sank da risikofreudige Investoren Ihre vorherigen Investitionen aus dieser Währung zurückziehen.
 

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Goldpreis geht zurück, eine Erholung der Anleiherenditen könnte weiterhin Druck aufbauen. Source: xStation5 


Bei den Edelmetallen nähert sich insbesondere der Goldpreis  der kritischen Unterstützunglinie von 1.310 US-Dollar. Seit dem 8. September ist der Goldpreis um ca. 50 US-Dollar pro Unze gesunken.

Zurückzuführen ist dies insbesondere auf die Erholung der Anleiherenditen. Dies ist beispielsweise bei den amerikanischen 10-jährigen Staatsanleihen (TNOTE) zu beobachten. Weitere Anstiege im Staatsanleihemarkt könnte den Abwärtsrtrend der Edelmetalle weiter begünstigen.  


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