Siemens: zurück an den iranischen Markt?

  • Siemens und iranische MAPNA unterzeichnen weitreichende Energieabkommen
  • Lizenzvereinbarung für F-Klasse-Gasturbinen
  • Vertrag für Kraftwerksprojekt Bandar Abbas
  • Absichtserklärung über Entwicklung der iranischen Stromversorgung


Siemens AG
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Siemens hat mit der iranischen MAPNA Gruppe weitreichende Vereinbarungen über eine stärkere Zusammenarbeit zur Modernisierung der iranischen Stromversorgung unterzeichnet. Zum einen wird MAPNA im Rahmen einer Lizenzvereinbarung Siemens F-Klasse-Gasturbinen im Iran produzieren. Die Kooperation der beiden Unternehmen umfasst die Lieferung von mehr als 20 Gasturbinen sowie der dazugehörigen Generatoren in den nächsten zehn Jahren. Als erstes Projekt der Lizenzvereinbarung unterzeichneten beide Unternehmen einen Vertrag für das Kraftwerksprojekt Bandar Abbas. Siemens wird dafür zwei F-Klasse-Gasturbinen und Generatoren liefern. Die erste Lieferung erfolgt in Kürze.


Stromversorgung made by Siemens

Zudem beabsichtigen Siemens und MAPNA im Rahmen einer Vereinbarung gemeinsam einen Plan für die Erweiterung und Optimierung des iranischen Stromversorgungs-Systems zu entwickeln. Neben der Stromerzeugung sowie der Stromübertragung und -verteilung schließt dies auch die Bereitstellung von Lösungen bis hin zur Generalunternehmerschaft (EPC) sowie Finanzierungsmöglichkeiten ein.

„Mit diesen wichtigen Vereinbarungen lassen wir die langfristige Partnerschaft zwischen MAPNA und Siemens im Energiebereich wieder aufleben“, sagte Joe Kaeser, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG. „Unser umfassendes Portfolio basiert auf verlässlichem Know-How bei der Stromerzeugung, dem Energie-Management und der -effizienz sowie im Bereich Öl und Gas. Damit sind wir in der Lage der iranischen Bevölkerung bei der Entwicklung eines nachhaltigen, bezahlbaren und modernen Elektrifizierungssystem zu helfen, das die wirtschaftliche wie soziale Weiterentwicklung des Landes unterstützt.“

In Anwesenheit von Joe Kaeser, Dr. Abbas Aliabadi, CEO der MAPNA Gruppe, sowie des deutschen Wirtschafts- und Energieministers Sigmar Gabriel und des iranischen Energieministers Hamid Chitchian wurden heute in Berlin die Verträge und eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.


Deutsche Infrastruktur im nahen Osten

Siemens ist bereits seit 1868 in dem Land tätig und bei wichtigen Infrastrukturprojekten engagiert. Um bei einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung zu helfen, wird Siemens weiterhin als zuverlässiger Partner im Bereich der Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung bereit stehen. Siemens kann Iran durch den Einsatz innovativer Technologien und Investitionen in Jobs, Ausbildung und Training unterstützen.


Hinweis der Redaktion:

Insidertrades Siemens

 

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