SMA Solar: Dividende von 0,35 Euro beschlossen

SMA Solar Technology AG: Die Aktionäre der SMA Solar Technology AG haben Vorstand und Aufsichtsrat auf der Hauptversammlung am Donnerstag in Kassel mit einer großen Mehrheit von über 99 Prozent bzw. über 95 Prozent für das Geschäftsjahr 2017 Entlastung erteilt. Die übrigen Tagesordnungspunkte erhielten ebenfalls die mehrheitliche Zustimmung der Aktionärsversammlung.

An der Hauptversammlung 2018 der SMA Solar Technology AG nahmen über 250 Aktionäre teil. Die Stimmpräsenz lag bei 89 Prozent. Die Hauptversammlung folgte dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat und legte für das Geschäftsjahr 2017 die Zahlung einer Dividende von 0,35 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie fest.

“SMA hat im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut ihre hohe Flexibilität unter Beweis gestellt. Trotz der regionalen Nachfrageverschiebung konnten wir 2017 einen Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau erwirtschaften. Für den zukünftigen Erfolg werden wir unser Kerngeschäft mit Wechselrichtern weiter stärken und gleichzeitig unser Engagement im Energiemanagement ausbauen. Diese Strategie haben unsere Aktionäre auf der heutigen Hauptversammlung unterstützt”, erklärt SMA Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon.

SMA hatte im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 891,0 Mio. Euro erzielt. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 97,3 Mio. Euro. Der Konzernjahresüberschuss betrug 30,1 Mio. Euro. Mit einer Ausschüttung von insgesamt 12,1 Mio. Euro liegt die Ausschüttungsquote in Relation zum Konzernjahresüberschuss bei 40,2 Prozent. Die Dividende wird ab dem 25. Mai 2018 durch die depotführenden Banken ausgezahlt.

 


 

Aufgrund der Entwicklung im ersten Quartal 2018 sowie des weiterhin hohen Auftragsbestands bestätigt der SMA Vorstand die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2018. Sie sieht bei einem Umsatz von 900 Mio. Euro bis 1.000 Mio. Euro ein operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 90 Mio. Euro bis 110 Mio. Euro vor.

Das EBITDA berücksichtigt erstmals Aufwendungen für den Aufbau des digitalen Geschäfts von mehr als 10 Mio. Euro. Die Abschreibungen werden sich nach Vorstandsschätzung auf ca. 50 Mio. Euro belaufen. Die zukünftige Ausschüttungsquote wird zwischen 30 Prozent und 60 Prozent liegen.

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