Türkische Lira verliert zeitweise mehr als 6% nach weiteren Drohungen der USA

IGNachdem die USA drohte, dass Ankara mehr wirtschaftliche Sanktionen erwarten sollte, wenn es nicht den inhaftierten amerikanischen Pastor Andrew Brunson überstellt, wertete die Lira signifikant ab.

Lira wertet um fast 40 Prozent in diesem Jahr ab
Die Lira hat in diesem Jahr fast 40 Prozent seines Wertes gegenüber dem Dollar eingebüßt, sowohl durch die diplomatische Spaltung als auch durch die Sorge der Investoren über den Einfluss von Präsident Tayyip Erdogan auf die Geldpolitik. Erdogan, ein selbstbeschriebener “Zinsfeind”, will trotz hoher Inflation die Kreditkosten senken.

Währungskrise verstärkt die Sorgen
Die Währungskrise hat die Sorgen über Schwächen in der Gesamtwirtschaft verstärkt – insbesondere die Abhängigkeit der Türkei von Energieimporten und die Frage, ob Fremdwährungskredite ein Risiko für den Bankensektor darstellen.

Es gibt aktuell keine Anzeichen dafür, dass die Zentralbank die Zinsen deutlich erhöhen und die Zinsen in den positiven Bereich zurückversetzen kann. Ebenso haben sich die Beziehungen zu den USA nicht verbessert, und es könnten weitere Sanktionen sich anbahnen.

Bullen kämpfen um Wochenpivotpunkt und Retracement
Auch im heutigen Handel lassen die Dollar-Bullen nicht locker. Die türkische Lira wird zur Stunde vom Brokerhaus IG auf 6,05 Lira taxiert. Damit wertet die Lira am Mittag nochmals um knapp 4 Prozent ab. Charttechnisch konnte sich die Lira in den vergangenen fünf Tagen etwas stabilisieren.

Im heutigen Handel konnte jedoch der bedeutende Wochenpivotpunkt bei 5,86 Lira überwunden werden. Anschließend wurden das obere Keltner-Band bei 5,96 Lira sowie das 38,20-%-Fibonacci-Retracement bei 5,94 Lira übernommen. Sollten die Bullen auf Schlusskursbasis die genannten Marken verteidigen, könnte gepaart mit einer Verschärfung des politischen Tons, die Lira weiter abwerten.

USD/TRY auf Tagesbasis


Quelle: IG Handelsplattform

 


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