Was passiert mit Gold? und Öl?

Bernstein Bank: Die erste Handelswoche im Juni war für die gesamte Weltwirtschaft sehr schwierig. Eine Fülle unterschiedlicher Daten führte dazu, dass die Anleger zwischen riskanten und sicheren Anlagen wählen mussten.

Obwohl der Aktienmarkt stetig wächst, gibt es doch erste Anzeichen von Problemen auf dem Markt. Viele Wertpapiere hoben ab und überschritten das SMA50-Niveau, was Anlass zu einer möglichen Korrektur gibt. Zu gegebener Zeit sollte man bedenken, dass die Mehrheit der Wertpapiere den monatlichen SMA200 noch nicht erreicht hat, was das zweite Zeichen einer Korrektur ist.

In naher Zukunft werden wir sehen, wie sich die Märkte entwickeln werden, aber es ist wahrscheinlich, dass die Rallye vorbei ist und die Korrektur kommt.

Der S&P500-Index stieg am Freitag auf 3193, während der DAX-Index auf 12847 stieg.

Die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank über die Ausweitung der wirtschaftlichen Unterstützungsmaßnahmen haben die Anleger so inspiriert, dass sich die europäische Hauptwährung am Freitag von der monatlichen SMA200 erholte und bei 1,1285 gehandelt wurde. Selbst die Verhandlungen über Brexit haben keinerlei Auswirkungen auf den Euro, da der Dollar in der gegenwärtigen Situation sehr schlecht ist.

Protestwelle, Armee auf den Straßen, harte Äußerungen des US-Präsidenten lassen es sehr zweifelhaft erscheinen, ob sich die US-Wirtschaft nach dem Ende der Pandemie schnell erholen kann.

 


 


Öl

Öl ist ein Produkt, das sehr liquide ist und ständig nachgefragt wird. WTI-Öl wächst seit zwei Wochen und braucht wahrscheinlich einen gewissen Rollback. Natürlich ist es schwierig, sich nach einem so starken Rückgang im März einen angemessenen Preis für das schwarze Gold vorzustellen, aber wichtig ist jetzt, dass sich der Ölpreis in der gegenwärtigen Situation nur aus Angebot und Nachfrage auf dem Markt bildet.

WTI-Öl hat ein wichtiges Niveau von 40 Dollar pro Barrel erreicht, und eine Korrektur von diesem Niveau aus ist unvermeidlich.

 


Gold

Die Situation auf dem Goldmarkt ist zweideutig. Wir dachten, dass die Billionen, die in die US-Wirtschaft geflossen sind, es dem Goldpreis erlauben würden, 1800 USD und sogar 1900 USD pro Unze zu erreichen, aber es stellte sich heraus, dass dem nicht so war. Die Anleger auf dem amerikanischen Aktienmarkt waren so optimistisch, dass der S&P500-Index jetzt nur noch 7% unter seinem Wert seit Jahresbeginn gehandelt wird.

Natürlich kann Gold unter einem solchen Druck nicht widerstehen.

Am Freitag schloss der Goldpreis bei $1684 pro Unze.

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