Wirecard: Die längst überfällige Korrektur

IGDie deutschen Technologieaktien sind zuletzt gehörig unter Druck geraten. So auch die Anteilsscheine des Münchener Bezahldienstleisters. Nach dem Höhenrausch der zurückliegenden Wochen und Monate war eine Verschnaufpause keine allzu große Überraschung. Zumal sich die Wirecard-Aktie zu weit von der einfachen 200-Tage-Durchschnittslinie entfernt hatte.

Im September betrug der Abstand zur Glättungslinie rund 64%. Eine deutliche Übertreibung nach oben.

 

In der vergangenen Woche ging es für den neuen DAX-Titel mehr als spürbar gen Süden. Allerdings konnten zwei Chartmarken Schlimmeres verhindern. Zum einen wurde das wichtige 61,8%-Fibonacci-Level bei 155,60 EUR und zum anderen die gewichtete 200-Tage-Linie bei aktuell 153,07 EUR verteidigt.

Die Wirecard-Aktie hat sich zuletzt von den genannten Unterstützungen nach oben entfernt. Infolgedessen wurde das 50,0%-Retracement bei 163,89 EUR zurückgewonnen. Im Augenblick läuft der Versuch, das 38,2%-Fibonacci-Niveau bei 172,17 EUR zu bezwingen. Gelingt dies auf Schlusskursbasis, wären die einfache 50-Tage-Linie bei 181,57 EUR sowie das 23,6%-Retracement bei 182,43 EUR die nächsten Anlaufstellen. Darüber könnte dann das Rekordhoch bei 199,00 EUR von Anfang September dieses Jahres angesteuert werden.

 

 

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