Wirtschaftliche Erholung als Treiber für die Kapitalmärkte 2021

Erste Asset ManagementErste Asset Managemen blickt auf ein bewegtes Anlagejahr zurück. Nach dem Einbruch in den Monaten Februar und März kam es in diesem Jahr zu einer starken Erholung an den Märkten mit deutlichen Wertzuwächsen in fast allen Anlageklassen, insbesondere bei Aktienfonds im Technologie- und Umweltbereich.

Die AnlegerInnen nützten die vergünstigten Marktpreise zur Aufstockung ihrer Bestände bzw. für neue Engagements am Fondsmarkt und profitierten von der positiven Marktentwicklung an den Weltbörsen.

Bei festverzinslichen Anlagen profitierten Staatsanleihen und Unternehmensanleihen unter anderem von den geldpolitischen Maßnahmen, insbesondere den Anleihen-Ankaufprogrammen der Zentralbanken. Auch mit Unternehmensanleihen der Emerging Markets konnte man seit Jahresbeginn überdurchschnittliche Wertanstiege erzielen.

 


 

Anlagevolumen der Erste Asset Management über Niveau von 2019 

Der Ausgang der US-Wahlen und die Hoffnung auf ein absehbares Ende der Pandemie durch einen Impfstoff ließen die Zuversicht zuletzt weiterwachsen. Dank der überaus positiven Entwicklung nahezu aller Anlageklassen und erfreulicher Neuzuflüsse im gesamten Jahresverlauf liegt das Anlagevolumen der Erste AM nun bei 66,0 Milliarden Euro (per 30.11.2020) und damit um 2,7 Prozent über dem Wert zum Jahresende 2019 (64,2 Milliarden Euro per 31.12.2019).

Weiter an Bedeutung gewonnen hat mit einem veranlagten Volumen von über 14,0 Milliarden Euro das Segment der nachhaltigen Investmentfonds.

 

Fondsanleger profitierten von der Börsenentwicklung 

„Dass sich die Märkte nach dem Einbruch im Frühjahr so schnell erholten, war in diesem Ausmaß nicht zu erwarten. Das ist umso erfreulicher für alle, die ihre Gelder in Fonds veranlagt und über die letzten Monate ihre Bestände weiter erhöht haben“, betont Heinz Bednar, Vorsitzender der Geschäftsführung der Erste Asset Management. „Wir sind zuversichtlich, dass der Ausblick für 2021 weiterhin Veranlagungen in Fonds begünstigt.“

 

Rezessionen aufgrund externer Schocks meistens schnell vorbei

Für Anlage-Chef (Chief Investment Officer) Gerold Permoser war vor allem das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Markterholung beeindruckend: „Die Märkte sind schneller und massiver als während der Lehmann-Krise 2008 zurückgekommen.“

Rezessionen aufgrund externer Schocks würden meist schnell überwunden, da die Wirtschaft gesund sei. Insofern zeige der „Patient Wirtschaft“ ein Verhaltensmuster, wie es sein solle. Wendepunkt sei das Stimulus-Paket in den USA gewesen. Regierungen und Notenbanken hätten viel schneller reagiert als 2008/2009.

Die Aufmerksamkeit liege daher auch in den kommenden Monaten auf dem Zusammenspiel zwischen der Fiskal- und Geldpolitik. Die Realzinsen seien derzeit zwar extrem niedrig. Aber selbst bei einer leicht steigenden Inflation würden die realen Renditen 2021 weiter fallen. Dies sei stimulierend für die Wirtschaft und verschaffe den Regierungen weiteren Spielraum in der Fiskalpolitik.

 

Permoser: 2021 wird „Jahr der Erholung“ 

Die November-Rallye habe einen Blick ins neue Jahr eröffnet, die dem Sternenbild des Taurus entsprechen würde, also einem „Jahr der Erholung“ mit steigender politischer Stabilität, ausbleibenden Steuererhöhungen und einer effektiveren Bekämpfung der Pandemie. Mit Jahresbeginn 2021 sollte es zumindest drei sichere Impfstoffe geben.

Großbritannien habe bereits mit den Impfungen begonnen. Permoser: „Die Belastungen durch COVID-19 gehen zurück, die politische Situation ist günstiger als vor einem Jahr, und die wirtschaftliche Erholung setzt ein“, so Permoser.

 

Erste AM: Aktien auch 2021 erste Wahl – „Nachzügler“ könnten an Terrain gewinnen

Wirtschaftliche Erholungsphasen seien gut für die Aktienmärkte. Für die Erste AM bleibt diese Anlageklasse daher auch 2021 die erste Wahl. Für die Aktienmärkte sei mit einer Sektorrotation zu rechnen: Zykliker könnten outperformen. Der Fokus bei der Veranlagung in gemischten Fonds sei auf europäische Aktien gerichtet und die „Nachzügler“ aus dem Banken-, Energie- und Industriesektor.

Hier sei Europa besser aufgestellt als die USA. Wenn Zykliker die Nase vorn haben, dann sei das auch eine gute Voraussetzung für österreichische Aktien, denn im ATX seien viele solcher Aktien vertreten, betont Permoser. Neben Europa würden auch die Börsen Asiens und Japans gute Anlagechancen bieten.

Im Zinsbereich setze die Erste AM auf europäische und US-amerikanische Unternehmensanleihen sowie auf Staats- und Unternehmensanleihen der Emerging Markets, die auch dieses Jahr gut gelaufen seien. Euro- und US-Staatsanleihen seien dagegen weitgehend aus den gemischten Fonds verschwunden, da sie im Moment nicht attraktiv seien.

 

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