Wirtschaftskalender: Jerome Powell im Mittelpunkt

  • Luis de Guindos Anhörung für Posten als EZB-Vizepräsident Montag Nachmittag geplant
  • Jerome Powell wird am Dienstag und Donnerstag vor dem Kongress sprechen
  • Außerdem wird diese Woche ein Datenpaket zur US-Wirtschaft veröffentlicht

XTB: Bei einem Blick auf die makroökonomischen Veröffentlichungen ist zu erkennen, dass für den Montag wie üblich nicht viele wichtige Ereignisse geplant sind.

Am Nachmittag bekommen wir durch die neuen Daten zu den Verkäufen neuer Häuser einen Einblick in den US-Immobilienmarkt (16:00 Uhr), während am späten Abend Zahlen zur neuseeländischen Handelsbilanz vorgelegt werden (22:45 Uhr).

Des Weiteren wird EZB-Chef Mario Draghi eine Rede in Brüssel halten (15:00 Uhr) und Luis de Guindos wird bei der Anhörung für den Vizepräsidenten der EZB sprechen (16:15 Uhr).

Was sollten Sie diese Woche noch berücksichtigen?
Der neue Fed-Vorsitzende Jerome Powell übernimmt sein Amt an einem recht heiklen Punkt. Auf der einen Seite geht es der Konjunktur gut und in den USA ist im Hinblick auf den geldpolitischen Kurs seit langem ein Prozess der Normalisierung eingeleitet worden.

Gleichzeitig muss er jedoch die hohen Erwartungen erfüllen, die ihm nur wenig Spielraum für Fehler bieten. Investoren werden vor allem Powells Aussagen vor dem Kongress nächste Woche Aufmerksamkeit schenken. Des Weiteren erhalten wir Inflationsdaten aus den USA, Kanada und Europa.

Jerome Powell wird vor dem US-Kongress aussagen (Mittwoch 16:00 Uhr und Donnerstag 16:00 Uhr)
Zu sagen, dass Powell in der Lage wäre den Bullenmarkt an der Wall Street nach seinem Willen zu beenden oder zu erweitern, könnte eine Übertreibung sein. Sein Einfluss in den ersten Monaten seiner Amtszeit als Chef der Fed wird jedoch sehr wichtig sein.

Investoren sehen eine solide Wirtschaft und steigende Unternehmensgewinne, aber auch zunehmend höhere Marktzinsen. Wenn die Kosten des Geldes weiter wie in den letzten Wochen ansteigen, könnten Aktien deutlich an Attraktivität verlieren.

Natürlich können wir nicht erwarten, dass Powell hier sehr konkret wird, aber die zwei Anhörungstage bieten ihm viele Gelegenheiten, seine Ansichten zu teilen. Betroffene Märkte: TNOTE, US500.

US-Daten: Auftragseingänge für langlebige Güter und Verbrauchervertrauen (Dienstag), BIP (Mittwoch), PCE-Inflation und ISM-Index (Donnerstag)
Der NFP-Bericht wird in diesem Monat voraussichtlich eine Woche später veröffentlicht, aber Anleger werden sich nicht über zu wenige Daten beschweren können.

Der Verbraucherpreisindex hat bereits eine Belebung der Inflation gezeigt und nun werden die Händler im PCE-Bericht nach einer Bestätigung suchen, die für die Fed von entscheidender Bedeutung ist.

Wenn die Zinssätze steigen, ist die schlimmste mögliche Entwicklung eine Konjunkturverlangsamung, daher sollten Frühindikatoren wie Conference Board und ISM-Index sorgfältig beobachtet werden. Betroffene Märkte: USDJPY, US30.

Inflationsdaten der Eurozone (Mittwoch) und Daten aus Kanada (VPI am Dienstag und BIP am Freitag)
Die vorläufigen Inflationsdaten für Februar werden in Deutschland bereits am Dienstag veröffentlicht, einen Tag später folgen die Schätzungen für die Eurozone. Dies ist einer der wichtigsten Berichte für die EZB.

Der kanadische Dollar geriet in letzter Zeit unter Druck, nicht zuletzt wegen niedrigerer Ölpreise. Die Berichte zur Inflation und zum BIP werden vor allem eine entscheidende Rolle spielen, wenn es um das Thema Zinserhöhungen geht. Betroffene Märkte: EURUSD, USDCAD.

NZD USD Chart 26.02.2018
Werden die Daten den NZD stützen und dem NZDUSD helfen, die wichtige Widerstandszone zu durchbrechen? Quelle: xStation 5

 

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