Arbeitsdaten aus Nordamerika

XTB:

  • Die Berichte zum amerikanischen und kanadischen Arbeitsmarkt werden heute veröffentlicht
  • Investoren sollten ebenfalls einen Blick auf den ISM-Dienstleistungsindex werfen
  • Der Dienstleistungsindex (PMI) aus Großbritannien könnte, nach der Zinserhöhung der BoE am Donnerstag, mehr Aufschluss über die Konjunkturlage liefern
  • Einige Reden von Zentralbankmitgliedern stehen heute auf der Agenda

Die Berichte zum amerikanischen und kanadischen Arbeitsmarkt werden am Freitag veröffentlicht und vermutlich am Ende der Woche nochmal für ordentlich Volatilität an den Finanzmärkten sorgen.

Da die Fed im Dezember mit großer Wahrscheinlichkeit die Zinsen erhöhen wird, werden sich die Märkte vor allem auf die neuen Arbeitsmarktdaten fokussieren, da Investoren und Entscheidungsträger einen steigenden Lohndruck erwarten.

Außerdem sollte der Dienstleistungsindex (PMI) beachtet werden wenn es um die Preisveränderungen (beim nicht-verarbeitenden Gewerbe) geht.

10:30 Uhr – Dienstleistungsindex (PMI) aus Großbritannien: Wie es bereits viele erwartet hatten, erhöhte die Bank of England bei ihrer Sitzung im November die Zinsen.

Allerdings skizziert die Zentralbank mit ihrer Geldpolitik eine eher dovische Zukunftsperspektive und könnte darauf hinweisen, dass der Zinssatz bis 2020 nur über 1% erhöht werden könnte.

Der GBP verlor daraufhin stark an Wert, daher könnten die Veröffentlichungen am Freitag für etwas Gegenbewegung sorgen. Es ist außerdem zu berücksichtigen, dass der Dienstleistungsindex einer der wichtigsten Veröffentlichungen für die britische Wirtschaft ist.

Sollten die Daten deutlich besser ausfallen als prognostiziert, könnte möglicherweise ein Teil der Verluste vom Donnerstag wieder ausgeglichen werden. Erwartet wird ein Wert von 53,3 (im September lag dieser noch bei 53,6).

13:30 Uhr – Arbeitsmarktberichte aus den USA und Kanada: Seit der letzten EZB-Entscheidung performte der USD relativ gut, allerdings haben die politischen Unsicherheiten (neuer Fed-Vorsitzender und neuer Gesetzesentwurf zur Steuerreform) auf die amerikanische Währung gelastet.

Technisch gesehen nähert sich der EUR/USD  langsam eines wichtigen Widerstandsbereiches. Sollte die Ergebnisse des NFP-Berichts die Erwartungen übertreffen, könnte der Kurs möglicherweise dort wieder abprallen.

Seien Sie sich ebenfalls desses bewusst, dass wir, aufgrund der Folgen der Hurrikans, im letzten Monat negative Zahlen gesehen haben. Daher ist zu erwarten, dass die Beschäftigungszahlen wieder deutlich ansteigen.

Die Märkte prognostizieren einen Anstieg von 313 Tsd. und die Arbeitslosenquote soll unverändert bleiben. Die Erwartungen beim Lohnanstieg liegen im Jahresvergleich bei 2,7%.

Des Weiteren gibt es noch die neue Zahlen aus Kanada. Hier wird bei den Beschäftigungszahlen ein Anstieg von 15 Tsd. erwartet, die Arbeitslosenquote soll unverändert bei 6,2% bleiben.

15:00 Uhr – ISM-Dienstleistungsindex (nicht-verarbeitendes Gewerbe) aus den USA: Da der NFP-Bericht zuerst veröffentlicht wird, kann der ISM-Dienstleistungsindex keine Hinweise auf die Arbeitsmarktveränderungen geben.

Allerdings sollten man sich die Ergebnisse trotzdem genauer anschauen, da diese entscheidende Hinweise hinsichtlich der Preisentwicklung geben könnte.

Letzten Monat stieg der Subindex (ISM-Preisveränderungen) über 66,3, daher wird ein höherer Wert schwierig zu erreichen sein. Beim ISM-Dienstleistungsindex wird ein Wert von 58,5 erwartet.

Folgende Reden von Zentralbankmitgliedern stehen heute auf der Agenda:

  • 11:30 Uhr – Olsen von der norwegischen Zentralbank
  • 11:30 Uhr – Nowotny von der EZB
  • 16:15 Uhr – Kashkari von Fed
  • 19:15 Uhr – Coeure von der EZB


Der EUR/USD nähert sich einem wichtigen Widerstandsbereich. Sollte die Ergebnisse des NFP-Berichts die Erwartungen übertreffen, könnte der Kurs möglicherweise dort wieder abprallen. Quelle: xStation 5

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