Bitcoin: Regulierungen in Südkorea könnten kommen

IG: Laut der Nachrichtenagentur Reuters will die südkoreanische Cyberbörse Bithumb die möglichen Vorschriften der südkoreanischen Regierung vollständig einhalten und sich zum Schutz seiner Kunden angemessen kapitalisieren.
 

BTC Korea.com Co teilte Reuters zudem mit, dass diese „aktiv zusammenarbeite werde, um ein richtiges Regelwerk aufzubauen“. „Ein richtiger Satz von Vorschriften wird den Markt eher fördern und wir würden das begrüßen“, so Bithumb zu Reuters. „Ein solcher Verhaltenskodex könnte dem Markt Legitimität verleihen“, wird ergänzt.

 

Das südkoreanische Justizministerium überlegt Berichten zufolge den Handel mit allen Kryptowährungen einschließlich Bitcoin zu verbieten.
 

Unter Berufung auf einen Beamten des koreanischen Justizministeriums veröffentlichte der Nikkei einen Bericht mit Zitaten des Beamten des Ministeriums, in dem ein vollständiges Verbot des gesamten Handels in Korea vorgeschlagen wurde. Kleinanleger sollen vor möglichen Betrügereien geschützt werden, so ein Beamter.

Bitcoin: Regulierungen in Südkorea könnten kommen

Bitcoinchart (Tagesbasis)

 

Südkorea gilt als Hochburg im Hande mit digitalen Währungen. Sollte tatsächlich ein Verbot ausgesprochen werden, könnte dies für große Ernüchterung in der digitalen Währungswelt sorgen. Dies wäre als klarer Rückschritt für Bitcoin und Co. zu werten. Anleger würden vermutlich bei einem tatsächlichen Verbot ein Schlupfloch auf Übersee-Börsen suchen.
 

Vielmehr werde sich nun mit der unbequemen Thematik eines Regelbollwerkes auseinandergesetzt werden müssen. Drohende Regularien könnten am Ende des Tages Bitcoin und Co. eine Priese „Sicherheit“ verleihen.

Dass ein Verbot von Cyberwährungen nicht der richtige Weg erscheint, dürfte das Beispiel das ICO-Verbot in China aus vergangenem Spätsommer gezeigt haben. Anleger schichteten den Handel auf in benachbarten Ländern Börsen lediglich um.

 

Von Timo Emden, Head of DailyFX Germany

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