CFTC fordert “Pump & Dump”-Krypto-Betrügereien zu melden

  • CFTC setzt Belohnungen aus, um “Pump and Dump”-Krypto-Betrügereien aufzudecken
  • Polnische Finanzbehörden bezahlten einflussreiche YouTuber für eine Kampagne, die Menschen davon abhalten sollte, digitale Währungen zu handeln
  • Die maltesische Regierung versucht eine spezielle Behörde zur Klärung obskurer Kryptowährungsthemen einzurichten

XTB: Im Laufe der letzten Stunden konnte der Bitcoin zum ersten Mal in diesem Monat über 11.000 $ notieren, was für zukünftige Käufer ein gutes Zeichen ist. Allerdings gab es keine konkreten Gründe für die jüngste Rallye. Daher könnte man vermuten, dass eine technische Analyse immer noch eine übergeordnete Rolle spielt.

Was die neuesten Enthüllungen angeht muss man die Geschichte der CFTC erwähnen. Die US “Commodity Futures Trading Commission” hat angeblich eine Belohnung ausgesetzt, um Whistleblower zu ermutigen, sich bei der Entlarvung sogenannter “Pump and Dump”-Betrügereien zu melden.

CFTC fordert Krypto-Meldung
Die Organisation warnte davor, dass Kunden virtuelle Währungen, digitale Münzen und ähnliche Instrumente nur aufgrund von Social Media-Tipps oder plötzlichen Preisspitzen kaufen sollten. Sie schlug außerdem vor, vor einem Krypto-Investment eine gründliche Recherche der Unternehmen, die hinter diesen Instrumenten stehen, durchzuführen.

Um illegale Aktivitäten zu bekämpfen teilte die CFTC mit: “Wenn Sie über originale Informationen verfügen, die zu einer erfolgreichen Vollstreckungsmaßnahme führen, die zu Geldstrafen von 1 Mio. US-Dollar oder mehr führt, könnten Sie eine Geldprämie zwischen 10% und 30% erhalten”.

Bitcoin Chart 20.02.2018
Die charttechnische Perspektive deutet darauf hin, dass der Bitcoin weiter steigen könnte, nachdem gestern die 11.000 $-Marke durchbrochen wurde. Das nächste Ziel kann bei 12.550 $ lokalisiert werden, was mit einem 50% Retracement der letzten großen Aufwärtsbewegung übereinstimmt. Quelle: xStation 5

Polnische Behörden starten eine Kampagne gegen Kryptoinvestitionen über einflussreiche YouTuber
In einigen Bereichen haben sich virtuelle Währungen bereits durchgesetzt. Manche Behörden versuchen aber immer noch, virtuelle Währungen aus ihren Ländern loszuwerden. Unter den jüngsten Schritten der lokalen Finanzbehörden scheint Polen dabei zu sein.

Die Zentralbank von Polen (NBP) und die Finanzaufsichtsbehörde (KNF) zahlten über 90 Tsd. PLN (knapp 22 Tsd. EUR) für eine Online-Kampagne gegen Investitionen in Kryptowährungen. YouTube war unter anderem das Medium, welches unter Zuhilfenahme von beliebten, jungen und lokalen YouTubern für diese Kampagne genutzt wurde.

Malta möchte eine spezielle Behörde einrichten, um den Menschen die Blockchain-Technologie besser erklären zu können
Die maltesische Regierung hat ein neues Strategiedokument veröffentlicht, welches darauf hinweist, dass sie eine spezielle Behörde gründen wird, die über die Blockchain-Technologie aufklären und gleichzeitig Transaktionen mit Krypto-Währungen verifizieren soll.

Das Hauptziel besteht darin, Unternehmen beim Einsatz dieser Technologien zu helfen. Die Beamten glauben, dass die Unternehmen von der neuen Regulierung profitieren werden, da von ihnen erwartet wird, dass sie Vermittler wie Banken ausschließen, bspw. bei grenzüberschreitenden Zahlungen.

Wenn eine neue Behörde gegründet wird, wird die maltesische Regierung nachfolgende regulatorische Schritte durchführen. Zum einen plant sie den Rahmen für erste Münzangebote (Initial Coin Offering) zu schaffen oder Vorschriften für Dienstleistungen einzuführen, die direkt mit digitalen Währungen zu tun haben.

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