DAX erstarrt am Mittwoch vor Spannung rund um China

FXCM:

Dem DAX steht die Spannung unter welcher aer derzeit steht quasi auf den Kursverlauf geschrieben. Am Mittwoch pendelte der deutsche Leitindex um die 10.000er Marke, es gab keine größeren Impulse zu sehen. Die Entwicklungen am chinesischen Finanzplatz halten den DAX weiter in seinen Krallen, wobei stärkere Schwankungen zum Wochenschluss aus Fernost nicht mehr zu erwarten sind. Der chinesische Aktienmarkt ist durch die Feierlichkeiten des 70-jährigen Jubiläums des Sieges Chinas über Japan im zweiten Weltkrieg am Donnerstag und Freitag geschlossen. Und auch seitens der FED und hier im Bezug auf die „Z-Frage“ ist die Spannung wohl raus.

 

Nach US-Daten ist die EZB am längeren Hebel

Grund hierfür ist, dass der als gute Indikation für den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag geltende ADP-Arbeitsmarktbericht mit nur 190.000 neu-geschaffenen Stellen ausgegeben wurde. Das ist zum Einen leicht unter der Erwartung von 200.000 Stellen. Außerdem ist auch der Satz für den Monat Juli von 185.000 auf 177.000 Stellen nach unten revidiert worden. Eine Zinsanhebung der FED in zwei Wochen rückt damit noch einmal in weitere Ferne und wäre mit einem enttäuschenden Datensatz am Freitag vom US-Arbeitsmarkt quasi vom Tisch.

Ob es für den DAX zu einem Wochenschluss über 10.000 Punkten reicht, hängt somit mal wieder von der EZB ab. Mario Draghi tritt am Donnerstag vor die Presse und wird zwar nicht für große geldpolitische Überraschungen sorgen, der Weg der EZB ist bis September 2016 und einer Fortführung des Anleiheaufkaufprogramms vorgepflastert.

 

Inflation steigt nicht trotz aller Bemühungen

Nichtsdestototz darf man dennoch gespannt sein, wie sich die EZB und Mario Draghi vor dem Hintergrund der Verwerfungen am chinesischen Aktienmarkt und der weiter nicht anziehenden Inflation zu positionieren planen. Wirklich Stellung bezogen, besonders zu China, hat die EZB diesbezüglich nämlich noch nicht. Und jegliche Andeutungen in die Richtung, wonach die EZB das geldpolitische Gaspedal plant weiter voll durchzutreten, eventuell sogar noch einmal nachlegt, auch mit Aussicht auf eine weitere Schwächung des Euros vor dem Hintergrund eines weiter schwachen (und schwächer werdenden) chinesischen Yuan, könnte den DAX wieder deutlicher über die 10.000er Marke schieben. Technisch bleibt es kurzfristig dabei, dass ein DAX oberhalb von 9.800 Punkten für einen positiven Wochenschluss spricht, Ziel um 10.380/430 Punkte.

 

 

Von Jens Klatt

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