DAX rutscht unter 24 000 Punkte – Mai-Effekt kommt zum Tragen
Unsicherheiten über den weiteren potenziellen Kriegsverlauf im Iran hatten den DAX nach der kleinen Feiertagsrally schon zum heutigen Handelsstart unter Druck gebracht.
Die Situation im Nahen Osten bleibt unverändert und die durch das Treffen zwischen den USA und China erzeugte erste Euphoriewelle ist verpufft.
Mit dem Blick auf das bevorstehende Wochenende schauen die Anleger lieber zweimal in ihre Portfolios und bauen unnötiges Risiko ab.
Zu groß ist die Gefahr, dass es über das Wochenende sowohl zu einem erneuten Paradigmenwechsel in der Situation im Nahen Osten als auch zu Kontroversen zwischen den USA und China kommen könnte.
Im DAX äußerte sich das heute in breit angelegten Gewinnmitnahmen durch fast alle Branchen hinweg.
Lediglich einige Vertreter aus den defensiven Sektoren konnten sich auf der Gewinnerseite halten.
DAX Chart
In den kommenden Wochen könnte sich am Aktienmarkt das Mai-Phänomen durchsetzen und zu weiteren Kursverlusten und einem ausgedehnteren Sommerloch führen.
Der seit heute in Amt und Würden stehende neue US-Notenbankvorsitzende Kevin Warsh dürfte erst in einigen Monaten richtig loslegen, sodass auch aus dieser Richtung wenig positive Impulse zu erwarten sind.
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