Es droht das Scheitern der Brexitverhandlungen

Bernstein Bank: In den USA beginnt die Berichtssaison der Unternehmen, die den aktuellen Stand der Wirtschaft aufzeigen wird. Eine der wichtigsten werden die Berichte der Großbanken sein, da sie eine ziemlich große Rolle bei der Gestaltung der Wirtschaft spielen.

WTI

WTI

 

Die ersten Berichte der Banken zeigten, dass sie sich gut fühlen. Die Investoren haben dafür gesorgt, dass die Wirtschaft dem Schlag standhält, auch wenn das staatliche Hilfspaket nicht verabschiedet wird. Die Chancen auf einen Kompromiss über das Paket werden von Tag zu Tag geringer, aber die Investoren hoffen auf 2 Billionen Dollar an Hilfe, falls die Demokraten die Wahl gewinnen.

Am Mittwoch wurden die Märkte gemischt gehandelt. Der S&P500-Index zeigte bei der Eröffnung ein gutes Wachstum, aber nach einigen Stunden begann er zu fallen. Die Anleger verzeichneten wahrscheinlich Gewinne aus den Unternehmensberichten.

Der DAX-Index versucht am zweiten Tag um die 12.960 Unterstützung zu finden. Schliesslich setzt die wachsende Zahl von COVID-19-Fällen die Risikoanlagen unter Druck.

 


 

Pfund Sterling

Bei den Verhandlungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich sind keine Fortschritte in der Substanz erzielt worden. Als Ergebnis des EU-Ratstreffens wird die Vorbereitung eines Notfallplans für den Fall eines Scheiterns der Verhandlungen intensiviert werden.

Boris Johnson sagte, er sei bereit, die Verhandlungen fortzusetzen, damit ein gewisser Konsens erreicht werden könne. Das Paar GBP/USD ist bereits die vierte Handelssitzung im Seitwärtstrend und wartet zumindest auf ein Signal für weitere Bewegung. Am Mittwoch handelte das Pfund nahe der Schlüsselmarke von 1,3000.

Öl

Der Ölmarkt befindet sich wieder in der grünen Zone. Der Wachstumsfaktor ist der Bericht der OPEC, dass sich die Öl- und Gasindustrie schneller erholt als bisher prognostiziert. Bisher haben die OPEC-Mitgliedsländer die früheren Vereinbarungen zur Reduzierung der Ölförderung vollständig eingehalten.

Der zweite Faktor war der Anstieg der Ölimporte nach China, die im September um mehr als 2% zunahmen. Wenn sich dieser Aufwärtstrend beim Verbrauch von Ölprodukten fortsetzt, ist zu erwarten, dass der Preis für WTI in naher Zukunft über 45 Dollar pro Barrel steigen wird. Am Mittwoch ist der Preis pro Barrel um 1,4% auf 40,75 $ gestiegen.

Was erwartet uns heute?

02.30 Veränderung der Beschäftigungsquote in Australien im September
14.30 Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA
17.00 US-Rohölreserven

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