EUR/CHF – Hedge Funds testen Schweizer Geduld

IG: Der Schweizer Franken erreichte gestern den höchsten Stand seit über 4 Jahren. Immer mehr Hedge Fonds sollen wetten auf den Franken platzieren. Dies könnte die Schweizer Notenbank (SNB) in Alarmbereitschaft versetzten.

Derzeit wetten immer mehr Hedge Fonds darauf, dass der Schweizer Franken gegenüber dem Euro weiter aufwerten wird. Dies ist immer wieder eine äußerst spannende Situation, da die Schweizer Notenbank (SNB) auch dafür bekannt ist heimlich oder überraschend am Markt zu intervenieren.

Die SNB bestreitet, dass ihre Interventionen darauf abzielen, der Schweiz einen Handelsvorteil zu verschaffen, und weist stattdessen auf die Auswirkungen eines hoch bewerteten Frankens auf die Inflation hin. Die Interventionstätigkeiten der SNB werden durch die Aufnahme der Schweiz auf der Beobachtungsliste des US-Finanzministeriums für Währungsmanipulationen deutlich.

Die Überlegung einiger Markteilnehmer, dass die SNB sich nun etwas zurückziehen würde, veranlasste viele Marktteilnehmer darauf zu wetten, dass der Franken nun weiter steigen würde.

 


 

Die Schwäche in der Wirtschaft der Eurozone und der Kapitalflucht haben ebenfalls erheblich zu den Frankengewinnen gegenüber dem Euro beigetragen. Nach Aussagen von Experten ist der Franken knapp 4% überbewertet.

Diese Positionen könnten von einer Marktbereinigung bedroht sein, wenn die Zentralbank plötzlich eingreifen sollte. Ob und ab welchen Niveau dies der Fall sein könnte lässt sich jedoch nicht sagen. Sicherlich sind Schlagzeilen in den Medien, dass Letzte was die SNB bezüglich des Franken sehen will.

Es ist also eher der Fall, dass die SNB derzeit noch nicht in Panik geraten ist. Die jüngsten Daten zu den Sichteinlagen, ein Gradmesser für die Aktivitäten der Schweizer Zentralbank, lassen in der Tat darauf schließen, dass die SNB nicht wesentlich interveniert hat.

EUR/CHF Chart

EUR/CHF Chart; Quelle: IG Plattform

EUR/CHF Chart; Quelle: IG Plattform

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