Euro auf dem Weg zu neuen Rekorden

Bernstein Bank: Die Nachwirkungen der Unruhen im Kapitol in den USA waren weniger bedeutend. Der kurzfristige Rückgang der Märkte wirkte wie ein kleines Schlagloch auf der Straße. Es ist jedoch erwähnenswert, dass die meisten Zweige der Regierung von der Demokratischen Partei übernommen wurden. Wird dies ein Problem für die Märkte sein?

EUR/USD

EURUSD

In erster Linie wird die US-Regierung leichter in der Lage sein, wichtige neue Gesetze zu verabschieden. Vor diesem Hintergrund könnte die US-Notenbank das QE deutlich ausweiten, um die Bedienung der Staatsschulden zu unterstützen. Dies ist ein schlechtes Signal für den Dollar.

Eine zusätzliche Schwächung des US-Dollars könnte zu sogenannten Währungskriegen führen. Weder China noch Europa werden Marktanteile verlieren wollen, also werden sie versuchen, ihre Währungen zu stützen.

Am 27. Januar wird das erste Protokoll der Fed-Sitzung des neuen Jahres veröffentlicht. Bis dahin gibt es fast keine Chance auf eine Stärkung des US-Dollars. Die Chancen auf einen „bärischen“ Trend für EUR/USD in der nahen Zukunft sind vernachlässigbar.

 


 

Die meisten führenden Analysten glauben, dass der Abwärtstrend des Dollars im Jahr 2021 anhalten wird. Die riesige Menge an neuen Dollars wird wahrscheinlich zusätzliche Inflation in die Schwellenländer bringen, was unweigerlich zu höheren Preisen, insbesondere für Lebensmittel, führen wird. Die Aktienmarktblase wird weiterhin mit billigem Geld gepumpt, was in Zukunft unvorhersehbare Folgen haben könnte.

Der US-Arbeitsmarkt bleibt im Fokus. Die ADP-Daten zeigten einen Rückgang von 123k im Dezember, der erste Rückgang seit April. Die US-Notenbank beobachtet den Arbeitsmarkt genau, und wenn sich der Trend fortsetzt, werden wahrscheinlich zusätzliche Stimulierungsmaßnahmen ergriffen.

Kurzfristig könnten aggressivere Äußerungen der Fed-Beamten den US-Dollar stellenweise stärken, wie es am 7. und 8. Januar der Fall war. Mittelfristig zielt EUR/USD aber immer noch auf die wichtige Marke von 1,25, so dass es eine gute Chance für die Bullen gibt, in den Markt einzusteigen.

Was erwartet uns heute?

01.30 Australische Einzelhandelsumsätze für November
02.30 Chinesischer Verbraucherpreisindex für Dezember
15.00 Bank of England-Sprecher S. Tenreyro Rede

Disclaimer & Risikohinweis

81% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge