Europa dürfte nach Einbruch der chinesischen Exporte durchwachsen eröffnen

London Capital Group: Die Nerven sahen zum Ende einer für die Märkte unruhigen Woche etwas angespannt aus. Es scheint so, als werden die Aktien in Europa durchwachsen eröffnen, nachdem wir vor den wahrscheinlichen Militäraktionen in Syrien an der Wall Street einen Anstieg sahen. Der unsichere Zeitrahmen für die Luftangriffe macht es schwierig, den richtigen Zeitpunkt für den Einstieg in den Markt festzulegen.

Interessant ist aufgrund der aktuellen Debatte über die Neuausrichtung des internationalen Handels, dass China im März ein Handelsdefizit berichtete, was selten ist. Ein starker Rückgang bei den Exporten führt zu Bedenken um das zukünftige Wirtschaftswachstum des Landes. Ein Datenpunkt macht keinen Trend und dieser Rückgang scheint wahrscheinlich eine Kombination daraus, dass die Exporteure vor Einführung der Zölle den Einkauf vorziehen und wir einen einfachen Rückzug von starken ersten zwei Monaten des Jahres sehen.

Das Defizit wurde eventuell von Präsident Donald Trump begrüßt, aber der chinesische Handelsüberschuss mit den USA stieg im ersten Quartal deutlich an. Wenn die Anleger auf empirische Nachweise gehofft hatten, um zu erreichen, dass das Weiße Haus von einem Handelskrieg absieht, so waren diese hier nicht zu finden.

Später wird die Eurozone ihre eigene Handelsbilanz veröffentlichen und der Überschuss dürfte im Februar gestiegen sein, also ein trumpfreundliches Ergebnis.

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