Fresenius Medical Care: Rekorddividende in Aussicht gestellt

Fresenius Medical Care: Auf Basis der soliden Ergebnisse im Geschäftsjahr 2019 wird Fresenius Medical Care der Hauptversammlung im Mai 2020 eine Rekorddividende von 1,20 € pro Aktie vorschlagen (entspricht einer Ausschüttung von 358 Mio €). Dies wäre die 23. Dividendenerhöhung in Folge.

Um zusätzlichen Mehrwert für die Anteilseigner zu schaffen, hat Fresenius Medical Care im Jahr 2019 ein Aktienrückkaufprogramm gestartet. Zwischen März und Dezember 2019 hat das Unternehmen bereits 8,9 Millionen eigene Aktien im Gesamtwert von 600 Mio € zurückerworben. Fresenius Medical Care beabsichtigt, im Laufe des Jahres 2020 die aus der bestehenden Ermächtigung verbleibende Summe von rund 400 Mio € zu nutzen.

Ausblick für 2020 bestätigt: Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich
Fresenius Medical Care rechnet für das Geschäftsjahr 2020 mit einem Wachstum des Umsatzes sowie des Konzernergebnisses im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Die Ziele sind währungsbereinigt und berücksichtigen keine Sondereffekte3. Die Ziele basieren auf den bereinigten Ergebnissen für 2019 und enthalten die operativen Beiträge im Zusammenhang mit der NxStage-Akquisition und Effekte aus der Einführung von IFRS 16.

Anhaltend starkes organisches Umsatzwachstum
Der Umsatz im vierten Quartal 2019 stieg um 7 % (+4 % währungsbereinigt) und betrug 4.580 Mio €. Das organische Umsatzwachstum war mit 5 %4 weiterhin stark. Der bereinigte Umsatz wuchs um 6 % (+4 % währungsbereinigt) auf 4.546 Mio €. Eine detaillierte Überleitungsrechnung liefert die Tabelle im Anhang.

Der Umsatz mit Gesundheits-dienstleistungen stieg um 6 % auf 3.607 Mio € (+3 % währungsbereinigt), während der Umsatz mit Gesundheitsprodukten um 10 % auf 973 Mio € gewachsen ist (+8 % währungsbereinigt). Darin enthalten ist der negative Effekt einer Anpassung der Umsatzrealisierung in Höhe von 86 Mio € (Geschäftsjahr 2019: 170 Mio €) für rechtlich strittige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Nordamerika.

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2019 stieg um 6 % auf 17.477 Mio € (+2 % währungsbereinigt). Das organische Wachstum betrug 5 %. Der bereinigte Umsatz stieg um 8 % (+5 % währungsbereinigt) auf 17.329 Mio €.

Der Umsatz mit Gesundheits-dienstleistungen wuchs um 5 % (+1 % währungsbereinigt) auf 13.872 Mio €. Organisches Behandlungswachstum, Beiträge aus Akquisitionen und organisches Umsatzwachstum je Behandlung wurden teilweise durch Rückgänge kompensiert, die auf die Veräußerung von Sound Physicians („Sound“) sowie auf geschlossene oder verkaufte Kliniken zurückzuführen sind.

Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten für das Geschäftsjahr 2019 stieg um 10 % auf 3.605 Mio. € (+8 % währungsbereinigt), hauptsächlich aufgrund höherer Umsätze mit Produkten für die Heimdialyse, die aus der NxStage-Akquisition resultieren, sowie aufgrund höherer Umsätze mit Dialysatoren. Teilweise gegenläufig wirkten geringere Umsätze mit Dialysegeräten aufgrund von Änderungen in der bilanziellen Behandlung von Sale-and-Lease-Back-Transaktionen durch die Einführung von IFRS 16.

 


 

Das operative Ergebnis stieg im vierten Quartal um 1 % auf 616 Mio € (-2 % währungsbereinigt). Dies entspricht einer Marge von 13,5 % (Q4 2018: 14,3%). Auf bereinigter Basis wuchs das operative Ergebnis um 3 % auf 655 Mio € (währungsbereinigt unverändert). Daraus resultierte eine bereinigte Marge von 14,8 % (Q4 2018: 14,4 %).

Enthalten ist auch hier der negative Effekt einer Anpassung der Umsatzrealisierung in Höhe von 86 Mio € (Geschäftsjahr 2019: 170 Mio €) für rechtlich strittige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Nordamerika. Eine detaillierte Überleitungsrechnung liefert die Tabelle im Anhang.

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