GKFX: Apple mit Wunderuhr?

GKFX: Gesundheit und Fitness – irgendwie passen diese beiden Wörter zu Apple. Apples Kunden sehen sich vermutlich selbst als hip, gesund und fit an. Wie passend wäre die zugehörige Uhr? Angeblich arbeitet Apple an einer Smartwatch zur Eroberung eben dieses Fitnessmarktes. Auf der letzten IFA war die innovative Uhr von Samsung zu bewundern, nun muss Apple nachziehen. Die Uhr ist dabei das logische Produkt, das den Markt begeistern soll. Denn von der großen Innovation Apple-TV hat man schon länger nichts mehr gehört. Das Technikmagazin 9to5Mac meldet also, dass eine iwatch wohl erst parallel zu IOS 8 auf den Markt kommen könnte, mit der Neuerung "Okemo". Immerhin – IOS 8 soll noch 2014 an den Start gehen. Sofern alles klappt rechnet man bei der iwatch mit einem Alleskönner in Sachen Fitness, der Blutdruck misst, Kalorien zählt und den Puls angibt. Beim Design wird sich Apple sicherlich etwas einfallen lassen, doch wie schon beim iphone gilt – die Konkurrenz um Samsung hat soweit aufgeholt, dass Alleinstellungsmerkmale schwierig werden dürften. Wie schon bei den Tablet-Computern dürfte Apple sicherlich etwas Gutes liefern, doch ein "Wunderprodukt" wie es ehemals das iphone gewesen ist, ist in weiter Ferne.

Konjunktur am Dienstag
Janet Yellen ist vereidigt und ihre Begrüßung ist nicht nett ausgefallen. Der ISM-Index in den USA gestern war eine Enttäuschung. Die wirtschaftliche Aktivität in den USA, gemessen über den ISM-Einkaufsmanagerindex, trübte sich ein und die Investoren reagieren verschnupft. Eine maue US-Wirtschaft und weniger Rückenwind seitens der FED ist wirklich nicht das, was sich Investoren wünschen. So ziehen sie sich beim DAX Richtung 9.000 Punkte zurück und kommen ins Grübeln, ob die jüngste Rally wirklich gerechtfertigt gewesen ist. Der Rückzug der Notenbank in den USA könnte also vorschnell gewesen sein, man muss abwarten, ob die Konsequenz bei Janet Yellen nicht schon bald wieder einer neuen Lockerheit weicht – damit die US-Wirtschaft in Schwung bleibt. Heute ist es an der Konjunkturfront ziemlich ruhig. Um 16 Uhr werden die Industrieaufträge für die USA veröffentlicht. Angetrieben von der starken Nachfrage nach Flugzeugen waren die Industrieaufträge im November um 1,8 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Im Dezember sollen sie um 0,8 Prozent geklettert sein. Die Vorlage für den DAX aus den USA kommt heute übrigens vom schlechtesten Dow-Tag seit Monaten, der DAX dürfte daher bei nur 9.120 starten.

Zu viel schwarzes Gold
Recht lange konnten sich die Ölpreise den Turbulenzen in den Schwellenländern und der fallenden Aktienmärkten widersetzen. Doch die relative Stärke scheint nun vorbei, zu Wochenbeginn gaben Brent und WTI nach. Und es könnte gut sein, dass der Blick nun vorerst abwärts geneigt sein wird. Für Gegenwind sorgt nicht nur die Aufwertung des Dollar sowie schwächere Konjunkturdaten aus China, sondern auch das weltweit steigende Ölangebot. Ersten Prognosen zufolge ist die Ölproduktion der OPEC im Januar um 310.000 auf 29,9 Mio. Barrel pro Tag gestiegen. Der Wert liegt leicht über dem für 2014 durchschnittlich geschätzten Bedarf an OPEC-Öl von 29,4 bis 29,6 Mio. Barrel. Anders ausgedrückt: Die OPEC produziert mehr Rohöl als eigentlich benötigt wird. Bleiben größere Überraschungen durch Unruhen oder Wetterkapriolen aus, dürfte der Preis daher eher sinken.

Deutsche Bank ist 1 Mrd. Dollar weniger wert
Rund 36 Mrd. Euro bringt die Deutsche Bank derzeit noch auf die Börsenwaage. Deutlich mehr als die Commerzbank mit lediglich 14 Mrd. Euro, aber weit entfernt von europäischen Schwergewichten wie der HSBC, die gut 100 Mrd. Euro mehr Marktkapitalisierung aufweisen kann. Die zahlreichen Skandale und Rechtsstreitigkeiten belasten aber nicht nur den Aktienkurs, sondern lassen auch den Wert der Marke deutlich schrumpfen. In einer neuen Studie schätzt Brand Finance den Markenwert der Deutschen Bank auf rund 13,5 Mrd. Dollar, eine Mrd. Dollar weniger als im Vorjahr. Im internationalen Vergleich rutschte das Finanzhaus von Rand 12 auf Rang 15 ab. Ähnlich wie an der Börse braucht die Deutsche Bank aber zumindest national keine Konkurrenz fürchten. Die DZ Bank kommt auf 5 Mrd. Dollar Markenwert, die Commerzbank erholt sich auf 3,6 Mrd. Dollar.

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