GKFX: Der sichere Hafen wird wieder angelaufen

GKFX: Nach dem 2013er-Absturz sind Papiere von Goldförderern seit Anfang dieses Jahres mit einem Kursplus von zehn Prozent der mit weitem Abstand beste Sektor am Aktienmarkt. Denn wegen der Turbulenzen am Finanzmarkt und etlicher schwacher US-Konjunkturdaten rückt Gold derzeit als sicherer Hafen wieder in den Fokus der Investoren. Die physische Nachfrage war in den vergangenen Quartalen trotz des Kursrückgangs bis Ende 2013 ohnehin stark. Und 2014 dürfte sie weiter zunehmen.

Bei den in den vergangenen zwei Jahren Leid geprüften Gold-Fans keimt allmählich Hoffnung auf: Während der Turbulenzen am Aktienmarkt hat sich der Preis auf aktuell 1255 Dollar je Unze erholt. Geholfen haben zuletzt die sehr schwachen US-Konjunkturdaten. Der Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie war im Januar am Stärksten seit 2008 eingebrochen. Der erhebliche Rückgang der Zinsen zeigt, dass der Anleihenmarkt der Überzeugung ist, dass das schlechte Wetter entgegen der Behauptung vieler Experten die geringste Rolle dabei gespielt hat. Investoren haben den Kursrückgang der vergangenen Quartale bei dem Edelmetall genutzt, um kräftig physisches Gold zu kaufen. So liegen die Lagervorräte an der US-Warenterminbörse Comex aktuell mit 439.900 Unzen (13,68 Tonnen) in der Nähe des Allzeittiefs. Gegenüber April 2013 ist das ein Minus von 85 Prozent.

Ein Großteil des Goldes dürfte den Weg nach China genommen haben. Laut den Berechnungen eines Analysten der Nachrichtenagentur Bloomberg hat die chinesische Zentralbank 2013 ihren Goldbestand um 622 Tonnen auf 2710 Tonnen aufgestockt. Damit wäre das Land hinter den USA und Deutschland zum drittgrößten Goldbesitzer aufgestiegen.
Die US-Prägeanstalt hat im Januar den Absatz von Goldmünzen um 63 Prozent gegenüber Dezember auf 91.500 Unzen gesteigert. Das war das höchste Niveau seit April 2013. Dass Unternehmen wie der Branchenprimus Barrick Gold angekündigt haben, die Produktion zu kürzen und sich vor allem auf jene Minen zu konzentrieren, die eine höhere Rendite abwerfen, dürfte den Preis weiter stützen. Trotz der jüngsten Kurserholung notieren die Aktien vieler Goldförderer noch um 70 Prozent unter dem Allzeithoch. Wenn die Turbulenzen am Finanzmarkt anhalten und sich die Konjunkturdaten nicht nur in den USA sondern auch in China weiter abschwächen, könnte das Edelmetall noch deutlich heller scheinen.

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