Märkte agieren mit Vorsicht zu Beginn des zweiten Tages der Handelsgespräche

London Capital GroupDie asiatischen Märkte waren über Nacht uneinheitlich, und Europa steht Ähnliches bevor. Die Händler warten weiter ab und wollen sehen, ob die letzte Runde der US-chinesischen Handelsgespräche erfolgreich sein wird. Beide Seiten äußern sich optimistisch, und dass sie auf dem richtigen Weg seien.

Dies bietet den Aktien zwar eine gewisse Unterstützung, doch die Märkte wissen, dass sie schon einmal so weit waren.

 

 

Der Gewinnbericht von Morrisons verheisst eine erfolgreiche Woche für britische Einzelhändler
Heute beginnt eine bedeutsame Woche für den britischen Einzelhandel, da die Unternehmen die Gewinnberichte zu den Feiertagen veröffentlichen. Dies wird die Gewinner und Verlierer dieser entscheidenden Zeit offenbaren. Gestern hatte Morrisons seine Zahlen veröffentlicht. Schon in der letzten Woche gab es nicht gar so schlechte Zahlen von dem Einzelhändler Next, und am Montag hatte die britische Niederlassung von Aldi von einer Rekord-Feierwoche berichtet, was den Optimismus steigerte.

Wir könnten also durchaus eine solide Bewegung in der Branche sehen.

Bisher hat die Performance nach oben hin überrascht, aber die Anleger werden genau beobachten, welcher Einzelhändler hinten anstehen muss. Spekulationen gehen dahin, dass Debenhams die schlechtesten Weihnachtsverkäufe hatte und jeden Tag eine Gewinnwarnung herausgeben könnte, noch bevor sie am Donnerstag die Zahlen vorlegen.

 

 

Debenhams hat bereits im Jahresverlauf rund 86% verloren. Die Aktie fiel von ihrem Höchststand bei 36p auf unter 5p am Montag, damit könnte das Unternehmen  von dem Aktionär Mike Ashley aufgekauft werden, der bereits einen Anteil von 30% hält..

2018 war ein schwieriges Jahr für den Einzelhandel, da sich das Verbrauchervertrauen infolge der Unsicherheiten über den Brexit verschlechtert hat. Es gibt Anzeichen dafür, dass die Einzelhändler von einem späten Anstieg der Verbraucherausgaben profitiert haben könnten, der für trockene Tücher ausreichen könnte.

Die Augen richten sich besonders auf Unternehmen wie Mothercare und Quizz, denn auch 2019 werden sie vor einem weiteren schwierigen Jahr stehen.

 

 

Wird EUR/USD 1,15 USD überwinden?
Der Euro war trotz einer gemischten Datenlage die leistungsstärkste Währung am Montag. Die Stärke des Euro war vor allem angesichts der düsteren deutschen Werksaufträge während der vorangegangenen Sitzung bemerkenswert. Die Händler werden heute auf stabile Zahlen bei der deutschen Industrieproduktion und dem Verbrauchervertrauen der Eurozone hoffen, obwohl die Chancen gut stehen, dass die Daten dem Euro mehr Schaden als Nutzen zufügen.

Die Industrieproduktion dürfte im November gegenüber dem Vorjahr um 0,8% zurückgegangen sein, nach einem Anstieg von 1,6% im Oktober. Dies wird nur das jüngste Zeichen einer wirtschaftlichen Verlangsamung in der Eurozone sein, da die Handelsspannungen die Dynamik des Kontinents gebremst haben.

Bei anhaltend starker Risikobereitschaft besteht jedoch eine gute Chance, dass der Euro, wie heute, in der Lage sein wird, unliebsame Zahlen abzuschütteln.

 

 

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