Risikoaversion steigt wegen Unsicherheit um G7-Gipfel

London Capital Group: Aufgrund des heutigen ruhigen Wirtschaftskalenders wird der anhaltende Handelsstreit zwischen den USA und ihren engsten Partnern zu Beginn des G7-Gipfels recht viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Der allgemeinere US-Markt verbuchte seinen ersten Verlust in 5 Tagen, da die jüngste Aktienrallye und genauer gesagt, Tech-Rallye endete, während die Anleger anfangen, Unwohlsein im Zusammenhang mit dem möglichen Klima beim G7-Gipfel zu zeigen.

Die schlechter werdende Anlegerstimmung führte für Asien zu einer schwächeren Sitzung und deutet einen schwächeren Start bei Eröffnung in Europa an

Es gibt nur wenig Zweifel, dass der Handel bei dem am Freitag und Samstag stattfindenden Gipfel in Kanada oben auf der Agenda stehen wird.Aufgrund den von Herrn Trump auf die US-Partner auferlegte Handelszölle und seiner allgemeinen Unvorhersehbarkeit, könnte die Unsicherheit während des Gipfels und über das Wochenende weiter eine der Hauptsäulen für den Handel bilden.

Trump hatte bereits über Twitter eine Auseinandersetzung mit dem französischen Präsidenten Macron, was nichts Gutes verheißen lässt.

Die große Frage, auf die sich die Händler konzentrieren werden, sind wohl jedoch nicht Trumps Handlungen, sondern eher die Höhe der Feindlichkeit und Aggression, die die anderen Präsidenten zeigen werden?

Bis jetzt waren die Märkte optimistisch, was die steigenden globalen Handelsspannungen angeht, da die Händler davon ausgegangen sind, dass Trumps aggressive Einstellung wieder nur eine weitere wilde Verhandlungstaktik ist.Es ist bereits klar, dass niemand mit Herrn Trump Ball spielen möchte, da die Beteiligten bereits Vergeltungsmaßnahmen versprechen.

Wir sehen jedoch das Problem, dass die Gruppe an Präsidenten dies gemeinsam als eine Chance sehen könnte, ihren Punkt klarer zu machen, und somit das Ereignis zu einem Grund macht, das Risiko abzubauen.

Die Unsicherheit darüber, wie diese Gespräche verlaufen werden, macht die Händler nervös und lässt sie risikoreichere Anlagen wie Aktien verkaufen und auf traditionelle sichere Häfen wie Staatsanleihen und den Yen übergehen.

 

 


 

Anleihen bestimmen Devisenmarkt
Die Risikoaversion vor dem heutigen G7-Gipfel und die allgemeineren Sorgen in Europa über die Auflösung des EZB-Anreizprogrammes führten zu einem Anstieg der Zuflüsse in die US-Staatsanleihen, was die Renditen der Staatsanleihen deutlich in den Keller gezogen hat. Die Bewegungen am Anleihenmarkt bestimmen den Devisenhandel und ziehen den Dollar auf Dreiwochentiefs.

In der Zwischenzeit hat der Euro seine Gewinne aufgrund seines Optimismus ausgeweitet, dass die EZB das QE-Programm vor Jahresende auflösen könnte.Das macht eine Zinserhöhung im Juli 2019 zu einer echten Möglichkeit.

Die anhaltende Unsicherheit und Risikoaversion könnte den Dollar aufgrund der Bewegungen des Anleihenmarktes fallen lassen, was dem Euro Auftrieb verleihen könnte.


Risikoereignisse in der neuen Woche

Es stehen verschiedene Ereignisse mit einem wesentlichen Risiko an, was bei den Anlegern für Unruhe sorgt.Zuerst steht der G7-Gipfel an, dem in der nächsten Woche politische Ereignisse und Politik-Ereignisse folgen, wie die FOMC-, EZB-Sitzung und der Gipfel zwischen den USA und Nordkorea.

Aufgrund der möglichen Auswirkungen auf die Märkte, die diese Ereignisse einzeln bewirken könnten, führt die Tatsache, dass ein Ereignis auf das nächste folgt, zu einer volatilen Woche, vor allem für den Dollar.

 

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