Silicon Valley Bank – Schockwellen gehen durch die Finanzwelt

Bernstein Bank: Die Silicon Valley Bank ist Geschichte – der größte Bankenkollaps seit Lehman Brothers 2008 könnte verheerende Folgen für den globalen Finanzmarkt haben.

Denn wie bei der Druckwelle nach einer Explosion arbeitet sich jetzt die Krise voran.

Allerdings scheint die Politik entschlossen gegenzusteuern.

Bei den Banken war zuletzt die Sorge vor einer Ansteckung mit Händen zu greifen.

Stellvertretend für viele andere Institute zeigen wir Ihnen hier den Stundenchart der Deutschen Bank.

Falls eine Panik ausbricht, sind Banken – und nicht nur die – Short-Kandidaten.

Falls sich die Lage beruhigt, dürften wir eine kräftige Erholung sehen.

Denn Gaps warten nur darauf, geschlossen zu werden. Vor allem, falls die Federal Reserve von ihrem Tightening abrückt, um die Banken zu stützen.

Schon erwartet Goldman Sachs, dass die US-Notenbank den eigentlich für März geplanten Zinsschritt abbläst.

Behalten Sie also die Realtime-News im Auge!

 

 

Quelle: Bernstein Bank GmbH

Quelle: Bernstein Bank GmbH

Silicon Valley Bank kollabiert

Die SVB ist vorige Woche in Windeseile kollabiert, an nur einem Tag zogen Kunden 42 Milliarden Dollar ab.

Die Bank nahm immerhin Rang 16 in der amerikanischen Branche ein. Vermutlich wurde die SVB ein Opfer der Zinserhöhungen der Fed und konnte Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen.

Die Finanzaufsicht Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) schloss am Freitag das Institut.

Die Bank von England teilte am Freitag mit, sie werden den britischen Arm der SVB in ein Insolvenzverfahren überführen.

In Deutschland hat die SVB keine Tochter und nur eine kleine Zweigstelle.

Die Bafin meldete am Freitag, sie habe die aktuellen Entwicklungen im Blick.

 

Die nächste Bank schließt

Schnell beeilten sich Analysten zu versichern, dass die SVB doch ein sehr spezielles Geschäftsmodell mit Startups verfolgt habe.

Die Gefahr einer Ansteckung bestehe nicht.

Allerdings wurde am Sonntag auch die Signature Bank in New York von der staatlichen Zulassungsbehörde geschlossen.

Die Bank war ebenfalls ein Exot und stark im Geschäft mit Krypto-Währungen engagiert.

Nun haben auch dort Kunden im großen Stil ihre Gelder abgezogen. Zuvor war schon die im gleichen Geschäft aktive Silvergate Capital kollabiert.

 

Nur 48 Stunden

Star-Investor Bill Ackman, Chef des Hedge Fonds Pershing Square Capital Management, urteilte am Samstag, die Behörden hätten nur 48 Stunden Zeit, um eine Panik abzuwenden. Falls nicht, sagte er einen Bankrun bei kleinen, nicht systemrelevanten Banken voraus.

Konkret:

„By allowing @SVB_Financial to fail without protecting all depositors, the world has woken up to what an uninsured deposit is – an unsecured illiquid claim on a failed bank.“

 

Hier kommt die Kavallerie

Offensichtlich hat die Politik die Gefahr erkannt. US-Finanzministerin Janet Yellen, Fed-Chef Jerome Powell und die FDIC erklärten am Sonntagabend, alle Einleger würden vollständig geschützt und könnten auf ihr gesamtes Geld zugreifen.

Eigentlich sind Einlagen nur bis zu 250.000 Dollar über den Einlagensicherungsfonds FDIC versichert.

Doch ein neues Instrument namens Bank Term Funding Program (BTFB), das am Sonntagabend vorgestellt wurde, soll nun greifen.

Es ist bei der Fed angesiedelt und stellt die Mittel dafür bereit, dass die Kunden von SVB und Signature am heutigen Montag ihr Geld abheben können.

Und auch Kunden von potenziell weiter wankenden Banken sollen geschützt werden.

Außerdem hofft der FDIC, einen Käufer für die SVB zu finden.

Unser Fazit: Sichern Sie sich ab, rechnen Sie mit dem Unmöglichen.

Bald wissen wir mehr: Die Federal Reserve kündigte für den heutigen Montag eine Sondersitzung ihres Gouverneursrats an.

Die Lage bringt wegen der zu erwartenden hohen Ausschläge am Markt enorme Chancen für Trader.

 

Lesen Sie hierzu auch:

Silicon Valley Bank Germany Branch – BaFin ordnet Moratorium an

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