Stagnation überall – DAX läuft seitwärts

Bernstein Bank: Der weltweite Aktien-Handel wartet ab. Zum einen gibt es nichts Neues in Sachen Zollstreit China-USA. Vielmehr kocht nun der Konflikt mit der EU hoch. Zum anderen quält sich der Brexit voran. Ferner stehen aktuell wenige interessante Konjunkturdaten an. Und eine echte Richtungsentscheidung für die Wall Street wird erst die Berichtssaison bringen. Somit hangelt der DAX knapp unter 12.000 Punkten.

DAX läuft seitwärts
Bleierne Zeit an der Börse: Zuletzt gab es kaum Bewegung bei den Realtimekursen auf der Handelsplattform. Der deutsche Leitindex hat sich im frühen Dienstagshandel leicht im Minus bewegt. In diesem Markt können allenfalls CFD-Trader ein wenig Geld verdienen, dem Hebel sei Dank. Die Broker warten auf interessante Neuigkeiten.

Davon gab es allerdings wenige.

 

 

 

 

 

Positive News Mangelware
Laut dem chinesischen Fernsehsender CCTV haben die USA und China bei ihren jüngsten Handelsgesprächen weitere Fortschritte erzielt. Die Verhandlungen sollen in dieser Woche fortgesetzt werden. Das war es schon.
Für Zurückhaltung sorgte eine Meldung in Sachen Zollstreit mit der EU: Washington nimmt wegen der Subventionen den europäischen Flugzeugbauer Airbus ins Visier. Die US-Administration veröffentlichte eine Liste mit Produkten, die als Vergeltung mit Zöllen belegt werden könnten – darunter Verkehrsflugzeuge, Flugzeug-Bauteile sowie Milchprodukte und Wein.

Skepsis herrscht in der Dauer-Misere rund um den Brexit.

Die Gefahr eines chaotischen EU-Ausstieg Großbritanniens an diesem Freitag ist noch immer nicht gebannt. Wir sind gespannt auf den anstehenden Brexit-Gipfel. Immerhin: Das Pfund Sterling hat all die Kapriolen bislang weitgehend stabil und gelassen hingenommen.

 


 

Asien und New York unentschlossen
Keine echten Impulse erhielten die Anleger in Frankfurt aus Übersee. Der Nikkei 225 schloss 0,2 Prozent höher bei 21.803 Zählern. Der CSI 300 ging unverändert bei 4.059 Stellen aus dem Tag.
Ohne klare Tendenz hatte am Montagabend schon die Wall Street geschlossen. Der Dow Jones verlor 0,3 Prozent auf 26.341 Punkte. Negative Schlagzeilen machte einmal mehr die im Dow stark gewichtete Boeing-Aktie. Hier zogen die Kürzung der Produktion des 737 MAX den Kurs nach unten. Auch hat laut einer Meldung der „South China Morning Post“ die China Aircraft Leasing (CALC) nach zwei Abstürzen einer 737 Max und diversen Flugverboten die Bestellungen für den Pannenflieger auf Eis gelegt.

Für den S&P 500 ging es minimale 0,1 Prozent nach oben auf 2896 Zähler. Die Hightech-Werte im Nasdaq 100 verbuchten einen Gewinn von 0,3 Prozent auf rund 7600 Stellen. Daten aus der US-Industrie fielen aus wie erwartet: Der Auftragseingang war im Februar im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent gesunken.

 

 

 

 

Das bringt der Tag
Die Terminlage am Dienstag sieht eher spärlich aus. Um 15.00 Uhr deutscher Zeit präsentieren die Weltbank und der Internationale Währungsfonds auf ihrer Frühjahrstagung ihre Meinung im World Economic Outlook.
Spät am Abend um 22.30 Uhr meldet das American Petroleum Institute seine Bestandsdaten für die Rohöllager.

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