Wirtschaftskalender: Einkaufsmanagerindizes im Fokus

XTB: Bislang war der April ausschließlich von der Politik geprägt. Auch in dieser Woche könnte sich dies fortsetzen, da die Themen Sanktionen und Handelskonflikte weiterhin ungelöst bleiben. Anleger sollten sich aber auch auf die wichtigen Zentralbanktreffen und BIP-Berichte konzentrieren. Am Montag sollten folgende Veröffentlichungen berücksichtigt werden:

9:00 / 9:30 / 10:00 Uhr | Frankreich / Deutschland / EWU, Einkaufsmanagerindizes: Die europäische Wirtschaft hatte ein wirklich erfolgreiches letztes Quartal 2017, aber seitdem hat sich viel geändert. Wir haben bereits seit Anfang des Jahres ein paar etwas enttäuschende EMI-Werte gesehen und möglicherweise könnte dieser Trend fortgesetzt werden. Auf der anderen Seite sind die Erwartungen dieses Mal deutlich niedriger, da für April erneut Rückgänge prognostiziert wurden.

15:45 / 16:00 Uhr | USA, EMI und Verkäufe bestehender Häuser: Der US-Dollar konnte letzte Woche an Stärke gewinnen. Es stellt sich nun die Frage, ob es sich um einen kurzfristigen Abpraller oder ein längeres Comeback handelt. Zu Beginn der Handelswoche erhalten wir einige Wirtschaftsdaten, die dazu beitragen könnten diese Bedenken auszuräumen.

Der EMI zum verarbeitenden Gewerbe wird voraussichtlich bei 55,2 Punkten liegen und der zum Dienstleistungssektor bei 54,1 Punkten. Bei den Verkäufen bestehender Häuser wird im Vergleich zum Februar mit einem minimaler Anstieg von 5,54 Mio.auf 5,55 Mio gerechnet. Was sollten Sie diese Woche noch berücksichtigen?

EZB-Sitzung: Zinsentscheid (Donnerstag, 13.45 Uhr) anschließende Pressekonferenz (14.30 Uhr)

Es wird keine leichte Pressekonferenz für EZB-Präsident Mario Draghi. Der Euro konnte sich in den letzten Wochen gut halten, da einige Ratsmitglieder den Ausblick für ein endgültiges Ende der quantitativen Lockerung in diesem Dezember und eine Zinserhöhung als nächsten Schritt im nächsten Jahr vorlegten.

Auf der Makroebene gibt es jedoch nur wenige Gründe, die einen Aufwärtstrend rechtfertigen könnten. Die Einkaufsmanagerindizes gaben weiter nach (wenngleich von einem hohen Niveau), während die Inflation im März erneut enttäuschte. Könnten die Euro-Bullen enttäuscht werden? Betroffene Märkte: EUR/USD, DE30.


CBT-Treffen (Mittwoch, 13:00 Uhr)

Es gibt keine andere Währung, die in dieser Woche so im Mittelpunkt steht wie die türkische Lira. Erst vor wenigen Tagen schien die Türkei an der Schwelle der Währungskrise zu stehen, da die Anleger aufgrund von Sorgen einer wirtschaftlichen Überhitzung flüchteten. Diese Entwicklung wurde durch einen mutigen Schritt von Präsident Erdogan, die Neuwahlen vorzuziehen, gestoppt.

Doch der wahre Test für die Währung steht diese Woche an. Die Märkte sind überzeugt, dass die türkische Zentralbank die Zinsen erhöhen muss. und das nicht nur um 25-50 Basispunkte. Tatsächlich wird eine Erhöhung von 75-100 bps erwartet. Wenn sie jedoch davor zurückscheuen sollten, könnten die Konsequenzen für die Lira schlimm sein. Betroffene Märkte: USD/TRY, EUR/TRY.

BIP-Berichte aus Großbritannien (Freitag, 10:30 Uhr) und USA (Freitag, 14:30 Uhr)

Wir haben beim letzten Ausblick darauf hingewiesen, dass die Woche für das Pfund sehr wichtig sein würde, da einige monatliche Veröffentlichungen auf der Agenda standen. Letztendlich wurden die GBP-Bullen vom schwächeren Lohn- und Inflationsbericht enttäuscht.

Diesmal liegt die Messlatte beim BIP-Bericht auf einem niedrigen Niveau, da selbst die Bank of England einräumte, dass das erste Quartal vom Wetter beeinflusst sein könnte. In den USA war das erste Quartal traditionell schwach und die Einzelhandelsumsätze deuten darauf hin, dass es diesmal nicht anders sein könnte. Betroffene Märkte: GBP/USD, US500.


Das GBP litt letzte Woche teilweise unter einem dovishen Carney. Da sich das Währungspaar einer starken Unterstützung in Form einer Trendlinie nähert, könnte es hier möglicherweise zu einem Abpraller kommen. Quelle: xStation 5

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