Zentralbanken dominieren die Woche

XTB

  • JOLTs-Bericht aus den USA zu den Stellenangeboten ist am Montag die einzige relevante Veröffentlichung
  • 3 große Zentralbanken dominieren die kommende Woche
  • USD und GBP sollten anfällig für die Daten sein, die für diese Woche geplant sind


Im Hinblick auf die makroökonomischen Veröffentlichungen ist der Montag relativ ruhig. Der JOLTs-Bericht  aus den USA zu den Stellenangeboten für November ist die einzig wichtige Zahl für Trader.

Allerdings wird der Rest der Woche umso interessanter, da 3 wichtige Zentralbanken ihre Sitzungen abhalten werden und wir eine Reihe wichtiger Daten aus der amerikanischen und britischen Wirtschaft erhalten.
 

16.00 Uhr – USA, JOLTs Stellenangebote für November: Dieser Bericht wird durchgeführt, um die Anzahl der offenen Stellen zu messen. Es werden Daten gesammelt von Arbeitgebern über ihre Pläne, neues Personal einzustellen.

Der letzte NFP-Bericht zeigte einen gesunden Anstieg der Beschäftigung und die heutige Veröffentlichung sollte auch die gute Form des US-Arbeitsmarktes bestätigen.
 

Was steht diese Woche noch auf der Agenda:

Dies könnte die wichtigste Woche für die Leitwährungen im Dezember sein, da wir die 3 wichtigsten Zentralbanken haben, die ihre Entscheidungen treffen sollen: Fed, EZB und Bank of England.

Die vergangene Woche war für das britische Pfund ein wenig chaotisch, hauptsächlich aufgrund der Brexit-Gesprächen, die aber letztendlich zu einer Vereinbarung führten. Dies ermöglicht beiden Seiten, in die zweite Phase der Brexit-Verhandlungen einzutreten.

Neue Inflationsdaten aus den USA und Großbritannien werden vermutlich für mehr Volatilität bei den Leitwährungen sorgen.
 

Zentralbanken: FED (Mittwoch, 12:00 Uhr), BoE (Donnerstag, 13:00 Uhr), EZB (Donnerstag, 13:45 Uhr)

Diese Woche stehen vor allem die Entscheidungen der Zentralbanken auf der Agenda, wobei sich Anleger besonders auf die Fed fokussieren werden. Die Märkte haben eine Zinserhöhung  bereits vollständig eingepreist, sodass die Prognosen für 2018 in der Mittelpunkt rücken werden.

Bisher wurden 3 weitere Zinserhöhungen von der US-Notenbank kommuniziert. Berücksichtigen Sie außerdem, dass dies die letzte Konferenz von Janet Yellen sein wird.

Die EZB hat bereits beim letzten Treffen eine wichtige Entscheidung getroffen, daher ist zu erwarten, dass sich die Marktteilnehmer mehr Hinweise auf den zukünftigen geldpolitischen Kurs der Zentralbank erhofft. Der Euro könnte jedoch unter Druck geraten, da sich die spekulativen Positionierungen nahe des Allzeithochs befinden.

Das Treffen der Bank of England wird wahrscheinlich nicht viel an der geldpolitischen Front ändern, hat aber in der Regel aber einen großen Einfluss auf das Pfund, zumindest im Intraday-Handel. Betroffene Märkte: EUR/USD EUR/GBP .

US-Daten: VPI (Mittwoch, 14:30 Uhr), Einzelhandelsumsätze (Donnerstag, 14:30 Uhr)

USD-Händler könnten dieses Jahr im positiven Bereich beenden, zumindest dann wenn die amerikanische Währung im Dezember seine Dynamik beibehält.

Während sich die Risiken in Verbindung mit der Steuerreform in letzter Zeit etwas abgeschwächt haben, werden die Anleger die neuen Daten zur Inflation und den Einzelhandelsumsätzen beobachten, um nach Gründen für höhere Zinsen im folgenden Jahr zu suchen. Darüber hinaus verzögerte der Kongress eine mögliche Schließung der Regierung letzte Woche bis zum 22. Dezember.

Solange die Daten nicht enttäuschen, könnte sich die Bewegung positiv auf den USD auswirken. Betroffene Märkte: US500, USD/JPY .
 

Daten aus Großbritannien: VPI (Dienstag, 10:30 Uhr), Arbeitsmarktbericht (Mittwoch, 10:30 Uhr), Einzelhandelsumsätze (Donnerstag, 10:30 Uhr)

Es besteht kein Zweifel, dass das GBP in letzter Zeit eher von der Politik als von makroökonomischen Veröffentlichungen getrieben wurde, aber die Dinge könnten sich in dieser Woche aufgrund der wichtigen Datenpakete ändern.

Alle Blicke werden auf das Lohnwachstum und die Inflation gerichtet sein, da beide einen entscheidenden Einfluss auf die Haushaltsausgaben haben könnten, die eine wichtige Rolle für die britischen Wirtschaft spielen. Betroffene Märkte: GBP/USD, GBP/JPY.


GBP/USD bleibt im Aufwärtstrend. Dem Währungspaar ist es jedoch nicht gelungen, die letzten Hochs zu durchbrechen. Quelle: xStation 5???????

 

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