Aufwärtstrend im DAX, aber laufende Korrektur erschwert Timing
Der DAX ist am Donnerstag erneut in die Widerstandszone um 24.480 bis 24.530 Punkte angelaufen. Noch ist der Markt von dort nicht tief genug korrigiert, um daraus für mich eine saubere Handelbarkeit abzuleiten – die Verortung ist aktuell zu „mittig“, um einen Long mit gutem CRV zu rechtfertigen, und zugleich nicht überdehnt genug, um Shorts sinnvoll zu forcieren.
Gleichzeitig sieht man inzwischen deutlich, dass wir im H4 in einem aufwärtsgerichteten Trend arbeiten, während die aktuelle Bewegung korrektiv wirkt: Aufwärtstrend, aber in einer laufenden Korrektur.
Die ATR-Bänder (links unten) zeigen zumindest, dass der Markt aktuell etwas überdehnter ist und eine Korrektur grundsätzlich Raum hat – die Frage ist nur, ob sie flach bleibt oder wirklich in die günstigeren Verortungen hineinführt.

Short-Positionen betrachte ich in diesem Setup deutlich vorsichtiger, weil sie gegen die aktuell steigende Handelsausrichtung laufen. Wenn überhaupt, dann nur mit klarer Bestätigung, sehr kleiner Positionsgröße und – für erfahrene Trader – sauber gemanagten Splits. Ich zeichne diese Optionen zwar weiterhin ein, aber prozessual sind sie in einem steigenden Regime klar die „Ausnahme“.
Damit bleibt der Kernplan simpel: Der Markt ist H4-long, korrigiert aber – ich warte auf eine günstige, tiefe Korrektur für Longs ( 23.570 / 23.300 ) und behandle Shorts nur als bestätigte Sonderfälle an der klaren Oberseiten-Verortung um 24.500.
Ob und wie schnell sich das auflöst, wird am Ende entweder über spontane Volatilität oder über neue Erkenntnisse in den Iran-Verhandlungen entschieden.
DAX Chart
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