Gen Z: nur noch jeder Zweite rechnet mit gesetzlicher Rente – große Offenheit für das Altersvorsorge-Depot
Das Vertrauen der Gen Z in die gesetzliche Rente ist innerhalb eines Jahres nochmals gesunken.Nur noch knapp jeder oder jede Zweite (49 %) der jungen Generation erwartet, im Alter eine gesetzliche Rente zu erhalten. 2025 waren es noch 56 Prozent. Dabei sorgen sich vier von fünf jungen Erwachsenen (79 %) um ihre Altersvorsorge und fürchten sich vor Altersarmut. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von forsa im Auftrag von ING Deutschland und Visa unter 1 000 Menschen zwischen 18 und 30 Jahren.
Einig sind sich die jungen Erwachsenen, dass eine staatliche Rente nicht ausreichen wird, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Darauf vertraut nur eine absolute Minderheit (5 %). Auch deshalb spart mehr als die Hälfte der jungen Anlegerinnen und Anleger bereits heute für die Altersvorsorge (53 %).
„Die private Altersvorsorge wird dann erfolgreich sein, wenn Menschen tatsächlich ins Handeln kommen. Unsere Aufgabe ist es, ihnen diesen Schritt so einfach wie möglich zu machen“, sagt Lars Stoy, Vorstandsvorsitzender der ING Deutschland. „Die Analyse zeigt, dass die Gen Z ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand nimmt. Sie spart regelmäßig, investiert langfristig und nutzt vor allem breit gestreute ETFs. Das Altersvorsorge-Depot trifft damit bei vielen jungen Erwachsenen einen Nerv. Damit aus Offenheit echte Vorsorge wird, braucht es einfache, verständliche und kostengünstige Angebote.“
Junge ING-Kundinnen und -Kunden investieren langfristig und breit gestreut
Wie genau die Gen Z ihr Geld anlegt, zeigt die Auswertung anonymisierter Daten der ING Deutschland von rund 1,1 Millionen jungen Kundinnen und Kunden. Knapp die Hälfte (47 %) der jungen Depotkundinnen und -kunden spart regelmäßig per Wertpapiersparplan, im Durchschnitt etwa 365 Euro pro Monat (351 Euro im Vorjahr). Der Großteil dieser Einzahlungen (90 %; 88 % 2025) fließt in börsengehandelte Indexfonds (ETFs).
Außerdem hält knapp die Hälfte der jungen Depotkundinnen und -kunden (49 %) ausschließlich breit gestreute ETFs wie den MSCI World oder den FTSE All-World1. Das durchschnittliche Depotvolumen stieg binnen eines Jahres von 14.600 auf 17.800 Euro. Selbst in schwankungsreichen Marktphasen bleiben die jungen ING-Kundinnen und -Kunden gelassen: In der jüngsten Phase erhöhter Marktvolatilität hat sich ihr Handelsverhalten kaum verändert.
Altersvorsorge unter den wichtigsten Sparzielen
Insgesamt sagen 85 Prozent der 18- bis 30-Jährigen, dass sie einen guten Überblick über ihre Finanzen haben. Regelmäßig Geld anzulegen fällt dabei zwei Dritteln eher oder sogar sehr leicht (66 %). „Die Gen Z geht selbstbewusst mit ihren Finanzen um. Digitale Angebote helfen ihr dabei, Einnahmen und Ausgaben im Blick zu behalten. Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, auch langfristig Vermögen aufzubauen“, sagt Albrecht Kiel, Zentraleuropa-Chef von Visa.
Beim Sparen und Investieren ist die Gen Z insgesamt aktiver als im Vorjahr: Neun von zehn Befragten (92 %) sparen oder legen Geld an (+3 Prozentpunkte). Dabei setzt die Gen Z vor allem auf langfristige Ziele: An erster Stelle stehen Rücklagen für Notfälle (64 %), gefolgt von finanzieller Unabhängigkeit (54 %) sowie Altersvorsorge (53 %). Für den Kauf einer Immobilie sparen aktuell 30 Prozent, 2025 waren es noch 40 Prozent. Wer regelmäßig vorsorgt, legt im Schnitt gut ein Viertel (27 %) des monatlichen Geldeingangs zurück.
+++
Über die verwendeten ING-Daten Verwendet wurden anonymisierte Daten von 1,1 Millionen Kundinnen und Kunden der ING innerhalb eines Be-trachtungszeitraums vom 1. Januar bis 30. Juni 2026.
Über die forsa Umfrage In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa haben Visa und die ING im Juni 2026 mit einer repräsentativen Onlineumfrage rund 1 000 Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland zwischen 18 und 30 Jahren zu ihrem Umgang mit Finanzen befragt.
1 MSCI World und FTSE All-World sind Marken der jeweiligen Rechteinhaber. Die Nennung erfolgt ausschließlich zu Informationszwecken und impliziert keine Empfehlung.
Disclaimer & Risikohinweis
Themen im Artikel
Infos über ING
Die Privatkundenbank ING ist mit mehr als 8 Mio. Kunden die drittgrößte Privatbank Deutschlands. Die Bank kombiniert das klassische Brokerage mit den Leistungen einer normalen Hausbank, also mit attraktiven Tagesgeld und Festgeld Angeboten. Das Gesamtangebot ist am Besten vergleichbar mit den ...
ING Nachrichten
-
Konditionenänderung der ING Baufinanzierung
Aktuell gelten bei der ING folgende Konditionen für eine Baufinanzierung: Der minimale Sollzins variiert zwischen 3,83% für eine Sollzinsbindung von 5 Jahren bei einem Nettodarlehensbetrag...
-
Drei Prozent für Neu- und Bestandskunden: ING Deutschland erhöht Tagesgeldzinsen für neue Einlagen und verlängert Laufzeit
ING: Die ING Deutschland legt bei den Konditionen für Sparerinnen und Sparer nach: Ab sofort zahlt die Bank allen Kunden sechs Monate lang einen Zins...
-
ING Deutschland bietet neuen Bargeldservice
Die ING Deutschland erweitert ihr Angebot um einen neuen Service für das Girokonto. Mit „ING Bargeld“ haben Kundinnen und Kunden ab 29. November 2022 die...
-
ING knackt Marke von 1 Million Wertpapier-sparplänen
Die ING hat die Marke von einer Million aktiven Wertpapier-Sparplänen geknackt und deren Anzahl damit innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Heute bietet die Bank...
-
ING Wertpapiersparen: Alle ETF-Sparpläne dauerhaft ohne Ausführungsgebühr
Als Ergänzung zum klassischen Sparen erleichtert die ING das Wertpapiersparen für ihre Kundinnen und Kunden in Deutschland. Hierfür bietet die ING ab 1. April 2021...







