MENUMENU

BaFin und Polizei warnen vor betrügerischen internationalen Brokern

BaFin: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), das Bundeskriminalamt (BKA) und die Landeskriminalämter weisen Verbraucher in einer gemeinsamen Warnmeldung auf die Gefahren aus dem Online-Handel mit bestimmten spekulativen Finanzinstrumenten hin. Dazu gehören etwa finanzielle Differenzkontrakte (Contracts for Difference – CFDs) und binäre Optionen auf Rohstoffe, Aktien, Indizes sowie Währungen und Kryptowährungen.

Diese Anlageformen bergen das Risiko eines Totalverlusts. Vermarktung, Vertrieb und Verkauf von binären Optionen an Privatkunden sind verboten. Auch CFDs unterliegen einer Beschränkung.

Nichtlizensierte Betreiber von Handelsplattformen im Internet bewerben derartige Anlageprodukte mit hohen Gewinnchancen und einfacher Bedienbarkeit. Es gehört zur Betrugsmasche, dass der Kunde anfangs telefonisch betreut wird und scheinbar Gewinne macht, die er sich jedoch nicht auszahlen lassen kann. Die anfallenden Kosten sind intransparent und die eingezahlten Gelder fließen der Kapitalanlage nicht zu.

Solchen Betreiberfirmen ist das Angebot dieser Geschäfte hierzulande nicht gestattet.

Sie haben Offshore-Briefkastenadressen und wechseln häufig ihre Namen.

 

 

Die BaFin, das BKA und die Landeskriminalämter raten daher zu äußerster Vorsicht und gründlicher Vorab-Recherche.

Sie geben den Verbrauchern in ihrem Warnhinweis neun praktische Tipps mit auf den Weg durch das Internet.

Was können Sie tun, um sich zu schützen?

  1. Seien Sie misstrauisch bei Angeboten, die eine sichere Anlage, eine garantierte Rendite, dazu hohe Gewinne oder ein nur sehr geringes Risiko versprechen! Misstrauen Sie Bonusversprechungen und Erfolgen auf DemoKonten.
  2. Bevor Sie Geld übergeben oder eine Anlage tätigen, holen Sie immer unabhängigen Rat (z.B. bei Verbraucherzentralen) ein.
  3. Nutzen Sie bei Anlageangeboten im Internet verschiedene Suchmaschinen, um möglichst umfassende Informationen zum Anbieter und zum Produkt zu erhalten.
  4. Achten Sie bei Anlageangeboten im Internet darauf, ob ein Impressum angegeben ist. Wer ist Ihr potentieller Vertragspartner und wo hat er seinen Sitz?
  5. Handelt es sich um ein von der BaFin oder einem anderen EU-Land lizenziertes Unternehmen? Dies können Sie über die Unternehmensdatenbank der BaFin unter https://portal.mvp.bafin.de/database/InstInfo/start.do jederzeit abfragen.
  6. Lehnen Sie unaufgeforderte Anrufe im Zusammenhang mit Anlageangeboten ab! Lassen Sie sich nicht auf Beratungsgespräche mit Unbekannten ein.
  7. Vorsicht vor zukünftigen Betrugsversuchen! Wenn Sie bereits Opfer wurden und in einen Betrug investiert haben, werden die Betrüger Sie wahrscheinlich wieder ins Visier nehmen oder Ihre Daten an andere Kriminelle verkaufen.
  8. Vorsicht bei Hilfsangeboten! Häufig geben sich Betrüger, die Ihre Kundendaten erworben haben, als „Samariter“ aus, die Sie dabei unterstützen wollen, Ihr verlorenes Geld zurückzuholen.
  9. Seien Sie misstrauisch und kontaktieren Sie bei Verdacht die Polizei und/oder die BaFin!

 

DAX macht weiter Boden gut – Börse preist Mays politisches Überleben ein

Die Anleger verteilen heute Vorschusslorbeeren für das politische Überleben Theresa Mays und für Fortschritte im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Nimmt man die Kursgewinne im Britischen …

Aktie im Fokus: Covestro mit üppigem Kurspotential

Die Aktie des DAX-Konzerns Covestro notierte am 23. November 2018 auf einem Verlaufstief von 46,76 Euro. Das Wertpapier konnte sich danach kurzfristig bis auf ein Zwischenhoch vom 03. Dezember 2018…

DAX: Alle warten auf die Korrektur!

Der deutsche Leitindex hat sich zum Wochenbeginn an der Marke von 10.584 etwas stabilisiert und auch am gestrigen Tag haben die Anleger etwas mutiger agiert. Zur Schlussglocke stand das Börsenbarom…

Zurückgehende Handelsspannungen beflügelt Risikobereitschaft; FTSE höher trotz zunehmend unsicherer Zukunft für Theresa May

Die Wall Street erlebte über Nacht große Schwankungen, nachdem die Handelsspannungen zwischen den USA und China von der Drohung Trumps überschattet wurden, die Regierung stillzulegen, wenn seine Ma…

DAX und Wall Street zurück auf Los -Macht die US-Notenbank einen Rückzieher?

Frankfurter Börse und Wall Street erst einmal zurück auf Los – heute Morgen stellt sich die Situation an den Börsen aus technischer Sicht zunächst einmal so dar wie gestern. Der S&P 500 scheiterte …

DAX mit kräftiger Gegenbewegung -Fortschritte im Handelsstreit

Es ist die Hoffnung, dass es im Handelskonflikt zwischen den USA und China jetzt endlich Fortschritte geben könnte, die den Börsen hilft, ihre gestern begonnene Gegenbewegung fortzusetzen. Offenbar…

Aktie im Fokus: Beiersdorf – noch ein paar Prozent Luft nach oben

Die Aktie des DAX-Konzerns Beiersdorf notierte am 07. August 2018 mit 103,25 Euro auf einem Jahreshoch. Danach sank das Wertpapier bis auf ein Verlaufstief des 15. Oktober 2018 auf 88,50 Euro. Derz…

Hektischer Auftakt in die neue Börsenwoche

Der Start in die neue Handelswoche hätte hektischer nicht sein können  das britische Pfund geriet mit den jüngsten Entwicklungen rund um den Brexit unter die Räder, während der USD/JPY im Sog des A…

ifo Institut verlangt Nachverhandlungen des Brexit-Abkommens

Das ifo Institut hat Nachverhandlungen des Brexit-Abkommens verlangt. „Dies muss geschehen, um zu verhindern, dass der Deal durchfällt. Er muss auch für das Vereinigte Königreich annehmbar sein“, sagte ifo-Forscher Gabriel Felbermayr …