Aktie im Fokus: RWE – Starker Wind bläst Corona-Sorgen davon

DZ Bank: Der Energiekonzern ist positiv in das Geschäftsjahr 2020 gestartet. Er profitierte unter anderem von einem erhöhten Windaufkommen. Das grundsätzlich wenig konjunkturanfällige Stromgeschäft präsentierte sich damit auch in der Corona-Krise widerstandsfähig.

Geringe Risiken durch Wirtschaftsflaute

RWE ist im ersten Quartal 2020 profitabel gewachsen. Trotz der globalen Corona-Krise legten Umsatz und bereinigte Gewinne zu. Zudem bestätigte der Konzern die Prognosen für das Gesamtjahr. Zwar dürften die negativen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu einer sinkenden Stromnachfrage führen, was sich bereits in sinkenden Strompreisen niedergeschlagen hat.

Ungewiss ist auch, wann sich die Preise wieder erholen werden. RWE sieht darin aber nur geringe Risiken. Der Konzern hatte seine Stromproduktion 2020 nahezu vollständig auf Termin verkauft. Diese Transaktionen wurden teilweise mit einem Vorlauf von drei Jahren getätigt.

 


 

Die Entwicklung zu Jahresbeginn zeugt unserer Einschätzung nach weiterhin von dem robusten Charakter des Geschäftsmodells. Die in den vergangenen Jahren konsequent verfolgte Strategie, sich auf die Stromproduktion zu konzentrieren, zahlt sich aus. Ein Pluspunkt ist dabei der gezielte Fokus auf die Erneuerbaren Energien (Wind, Solar, Wasser, Biomasse). Der damit erzeugte Strom wird zum Großteil (ca. 70%) über feste und regulierte Abnahmeverträge verkauft.

Auch dieser Punkt hatte im ersten Quartal einen stabilisierenden Einfluss. Wir sehen keine Anzeichen dafür, dass sich dies im Jahresverlauf ändern sollte. Der strategische Fokus auf die Erneuerbaren Energien spiegelt sich in einer neuen Berichtsstruktur wider.

Seit Januar bilden die folgenden vier Segmente das Kerngeschäft: Offshore Wind, Onshore Wind/Solar, Wasser/Biomasse/Gas und Energiehandel. Zusätzlich gibt es das Segment Kohle/Kernenergie, welches sukzessive zurückgefahren wird.

Windkraft ist die tragende Ergebnissäule

Darüber hinaus bewerten wir nach wie vor die längerfristigen Perspektiven positiv. RWE ist inzwischen einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich der wachstumsträchtigen Erneuerbaren Energien. Die Stellung wird kontinuierlich gestärkt.

Bis 2022 sollen netto rund 5 Mrd. Euro in den Portfolioausbau investiert werden. Die Produktionskapazität in den Bereichen Wind und Solar soll damit von zuletzt rund 9 auf 13 Gigawatt (GW) steigen. Dazu beitragen wird in erster Linie die Stärkung des Windgeschäfts. Seit Januar laufen z.B. die Bauarbeiten für den Offshore-Windpark Triton Knoll in Großbritannien.

Die Windkraft ist bei RWE bereits die tragende Säule im Geschäft mit den Erneuerbaren. Ihr Anteil an den Kernportfoliokapazitäten liegt bei knapp 40%. Der hohe Stellenwert hat sich im ersten Quartal ausgezahlt. Überdurchschnittlich positive Windverhältnisse führten zu einer sehr guten Auslastung der Anlagen (insbesondere Offshore). Der Bereich Offshore Wind ist derzeit zudem die mit Abstand größte Ertragsquelle im Kernportfolio.

Als Risiken sehen wir weiterhin niedrige Strompreise bei einer länger anhaltenden konjunkturellen Schwächephase, was künftig zu niedrigen Verkaufspreisen führen könnte. Darüber hinaus bleibt das Geschäft von RWE in einem großen Umfang von regulatorischen Entwicklungen in den jeweiligen Absatzmärkten abhängig. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, kann das zu einem ungünstig veränderten Geschäftsumfeld führen.

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