Aktie im Fokus: UBS erhöht Dividende und fährt Rekordgewinn ein
Bankenverband: Durch die Notübernahme der Credit Suisse hat die Schweizer Großbank UBS im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn von 29 Milliarden US-Dollar (27 Milliarden Euro) eingefahren. Das teilte das Geldinstitut am Dienstag in Zürich mit.
2022 lag der Gewinn bei 7,6 Milliarden US-Dollar.
Grund für den starken Anstieg war laut Medienangaben der günstige Kaufpreis, so dass ein Buchgewinn (Badwill) aus dem Zusammenschluss resultierte.
Für die Aktionäre soll die Dividende um 27 Prozent auf 0,70 Dollar je Aktie angehoben werden.
Mit dem Zusammenschluss der Rechtseinheiten UBS AG und Credit Suisse AG rechnet der Konzern bis zum Ende des zweiten Quartals.
Anschließend will die UBS eigene Aktien wieder zurückkaufen, in diesem Jahr im Wert von bis zu einer Milliarde US-Dollar.
Geldinstitut verschärft Sparkurs
„In der jetzt anstehenden nächsten Phase der Integration fokussieren wir uns darauf, das übernommene Geschäft zu restrukturieren und zu optimieren.“
So sollen die Kosten der Großbank stärker zurückgehen als bisher angesetzt: Statt rund 10 Milliarden US-Dollar an Einsparungen werden bis Ende 2026 rund 13 Milliarden US-Dollar (12,1 Milliarden Euro) im Vergleich zu 2022 vorgesehen.
Davon soll die Hälfte Ende dieses Jahres erreicht sein.
Außerdem soll rund die Hälfte der Kürzungen über Stellenabbau erfolgen. 2023 waren nach Medienangaben fast 10.000 Arbeitsplätze im kombinierten Unternehmen weggefallen.
Ende 2023 hatte die UBS weltweit knapp 113.000 Beschäftigte.
Sie setzte die gesamten Integrationskosten mit ebenfalls 13 Milliarden US-Dollar an.
UBS Aktie – Interaktiver Chart
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