Alpari: EUR/MXN: Keilformation kurz vor Auflösung!

Alpari: Ausgehend vom bisherigen Jahrestief bei 15,5788 konnte das Währungspaar in einen kontinuierlichen Aufwärtstrend übergehen, der das Muster eines "steigenden Keils" angenommen hat (schwarze Linien). Aufgrund der Formationsreife ist mit einer baldigen Auflösung zu rechnen. In der Regel wird der "steigende Keil" entgegen der Trendrichtung aufgelöst; d.h. in diesem Fall nach unten. Ein Kursziel kann aus dieser Formation nicht abgeleitet werden, aber häufig ist eine Gegenbewegung zum Ausgangspunkt der Struktur zu beobachten. Dementsprechend wäre eine Rückfall bis auf 16,2725 einzukalkulieren (orange Linie). In diesem Szenario wären unmittelbare Anlaufpunkte bei 17,3243 und 17,2225 vorzufinden (violette Linien). Aktuell handelt EUR/MXN oberhalb der 20-Tage-Linie (rote Linie). Ein Fall darunter würde den Bären in die Hände spielen und zumindest die untere Keilbegrenzung zum Test anstehen lassen (untere schwarze Linie). Bei Verletzung dieser Unterstützung wäre ein Verkaufssignal ausgelöst und das Bärenszenario vollends aktiviert.


Die technischen Indikatoren geben ein gemischtes Bild ab. Während der trendfolgende DMI sowohl auf Tages- und Wochenbasis noch positiv ausgerichtet ist und den Aufwärtstrend untermauert, hat der Stochastik in der oberen Extremzone ein neues Verkaufssignal generiert. Damit gibt es kurzfristig einen Hinweis auf eine mögliche Auflösung nach unten.
 

Chart: EUR/MXN im Tageschart

 

Alternativ ist aber auch ein Ausbruch nach oben vorstellbar, wie es dieses Jahr beispielsweise im Währungspaar EUR/TRY und S&P 500 stattgefunden hat. Bei Überschreitung der oberen Keilbegrenzung (obere schwarze Linie) würde ein neues Kaufsignal ausgelöst werden. Da in diesem Szenario wahrscheinlich einige Marktteilnehmer "short" positioniert sind, kann ein dynamischer Aufwärtsimpuls nicht ausgeschlossen werden. Nächste Horizontalwiderstände liegen bei 17,9953 sowie 18,1536 (grüne Linien).

 

 

Chart courtesy of StockCharts.com; http://stockcharts.com
Weitere Analysen von Florian Eberhard finden Sie im Alpari Newsroom

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