Alpari: Banken ziehen den Dax ins Minus; OECD befürwortet Anleihenkäufe durch die EZB

Alpari:

  • Banken ziehen den Dax ins Minus. Die am Sonntag veröffentlichten Unternehmensergebnisse der Deutschen Bank belasteten den Dax in Frankfurt nur minimal. Auch wenn eine weiterreichende Auswirkung auf die gesamte Branche zu Abschlägen im Sektor der Finanzdienstleister geführt hat, sehen Analysten die Ergebnisse zwar als enttäuschend, nicht aber als beunruhigend. Die Aktie der Deutschen Bank fiel im gestrigen Handel um 5,41 Prozent, Commerzbank-Aktien gaben um 4,47 Prozent nach. Die anfänglichen Kursverluste im Dax zur Eröffnung konnten aber im Laufe des Tages zumindest teilweise wieder aufgeholt werden. Wegen des gestrigen Feiertages in den USA und eines recht mageren Wirtschaftskalenders war der Handel gestern eher von der Volatilität einzelner Aktien und nicht von einer allgemeinen Marktrichtung geprägt. Der Dax fiel um 0,28 Prozent auf 9.715,90 Punkte.
  • OECD befürwortet Anleihenkäufe durch die EZB. Die am Morgen veröffentlichten Daten zu den Erzeugerpreisen in Deutschland hatten für leichte Überraschung gesorgt. Zwar ist der Preisindex auf Jahresbasis um 0,5 Prozent gefallen, lag damit aber über den Erwartungen und auf Monatsbasis stiegen die Preise um 0,1 Prozent. Hier war ein unveränderter Wert erwartet worden, nachdem die Preise im November um 0,1 Prozent gefallen waren. Zur Diskussion um einen zu geringen Preisanstieg und damit verbundener Deflationsrisiken in Europa hat sich nun auch die OECD zu Wort gemeldet. Nachdem in der vergangenen Woche der International Währungsfonds vor den Risiken einer Deflation gewarnt hatte, gab der Chefvolkswirt der OECD, Pier Carlo Padoan seine verbale Unterstützung für ein Quantitative Easing durch die EZB, sofern das Wirtschaftswachstum in der Eurozone nicht deutlich anziehen und das Preisniveau weiterhin fallen würde. Zwar besteht kein aktuelles Deflationsrisiko, allerdings könnte die Erwartung einer Deflation alleine dazu führen, dass Haushalte und Unternehmen geplante Anschaffung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben und sich die reduzierte Nachfrage weiter negativ auf die Preise auswirkt. Der Kauf von Anleihen, wie er durch die Zentralbanken in den USA, Großbritannien und Japan vorgenommen wird, trifft speziell in Deutschland auf noch heftigen Wiederstand.
  • Neuseeland Dollar nach Verbrauchpreisen fester. Während in der Eurozone das Deflationsgespenst umgeht, stiegen in Neuseeland die Verbraucherpreise im vierten Quartal auf Jahressicht um 1,6 Prozent. Seit einiger Zeit wird darüber spekuliert, wann die Notenbank die Zinsen von derzeit 2,5 Prozent erhöhen wird. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im dritten Quartal letzten Jahres um 3,5 Prozent annualisiert und der Arbeitsmarkt ist ebenfalls robust mit einer Arbeitslosenquote von 6,2 Prozent. Allerdings zeigt die Notenbank noch Zurückhaltung, selbst wenn viele Ökonomen eine Zinserhöhung mittlerweile für notwendig halten. Der Grund für die bisher ausgebliebene Zinsentscheidung könnte in der Stärke der Währung begründet sein. Neuseelands Wirtschaft ist recht exportlastig und eine steigende Währung gepaart mit einer Reduzierung der Nachfrage speziell aus China könnte das Wirtschaftswachstum relativ schnell negativ beeinflussen.

Trading Levels für den 21. Januar 2014

EURUSD

Datum 20/01/2014
Eröffnung 1.35367
Hoch 1.3567
Tief 1.3507
Schlusskurs 1.35509
Range 0.006
%Veränderung 0.09%
20 Tage Hoch 1.38928
50 Tage GD 1.36203
Pivot R3 1.36016
Pivot R2 1.35787
Pivot R1 1.35646
100 Tage GD 1.35602
Letzter Kurs 1.35503
Pivot 1.35416
Pivot S1 1.35187
20 Tage Tief 1.35070
Pivot S2 1.35046
Pivot S3 1.34816
200 Tage GD 1.33464

GBPUSD

Datum 20/01/2014
Eröffnung 1.64162
Hoch 1.64511
Tief 1.63945
Schlusskurs 1.64249
Range 0.00566
%Veränderung 0.02%
20 Tage Hoch 1.66024
Pivot R3 1.64801
Pivot R2 1.64585
Pivot R1 1.64451
Letzter Kurs 1.64352
Pivot 1.64235
Pivot S1 1.64019
Pivot S2 1.63885
Pivot S3 1.63669
50 Tage GD 1.63224
20 Tage Tief 1.63085
100 Tage GD 1.61557
200 Tage GD 1.57569

USDCHF

Datum 20/01/2014
Eröffnung 0.90992
Hoch 0.91316
Tief 0.90884
Schlusskurs 0.90978
Range 0.00432
%Veränderung 0.50%
200 Tage GD 0.92344
Pivot R3 0.91491
Pivot R2 0.91326
20 Tage Hoch 0.91316
Pivot R1 0.91224
Letzter Kurs 0.91133
Pivot 0.91059
Pivot S1 0.90894
Pivot S2 0.90792
100 Tage GD 0.90744
Pivot S3 0.90627
50 Tage GD 0.90228
20 Tage Tief 0.87986

USDJPY

Datum 20/01/2014
Eröffnung 104.208
Hoch 104.311
Tief 103.855
Schlusskurs 104.16
Range 0.456
%Veränderung -0.12%
20 Tage Hoch 105.432
Letzter Kurs 104.636
Pivot R3 104.565
Pivot R2 104.390
Pivot R1 104.283
Pivot 104.109
Pivot S1 103.934
Pivot S2 103.827
Pivot S3 103.653
50 Tage GD 102.922
20 Tage Tief 102.845
100 Tage GD 100.699
200 Tage GD 99.803

AUDUSD

Datum 20/01/2014
Eröffnung 0.87705
Hoch 0.88194
Tief 0.87555
Schlusskurs 0.88099
Range 0.00639
%Veränderung 0.39%
200 Tage GD 0.93596
100 Tage GD 0.92273
20 Tage Hoch 0.90848
50 Tage GD 0.90401
Pivot R3 0.88588
Pivot R2 0.88344
Pivot R1 0.88193
Letzter Kurs 0.88046
Pivot 0.87949
Pivot S1 0.87705
20 Tage Tief 0.87555
Pivot S2 0.87554
Pivot S3 0.87310

NZDUSD

Datum 20/01/2014
Eröffnung 0.82496
Hoch 0.83225
Tief 0.82094
Schlusskurs 0.83209
Range 0.01131
%Veränderung 0.84%
20 Tage Hoch 0.84297
Pivot R3 0.83974
Pivot R2 0.83542
Pivot R1 0.83275
Letzter Kurs 0.83144
Pivot 0.82843
100 Tage GD 0.82499
50 Tage GD 0.82460
Pivot S1 0.82411
Pivot S2 0.82144
Pivot S3 0.81712
200 Tage GD 0.81459
20 Tage Tief 0.81144

USDCAD

Datum 20/01/2014
Eröffnung 1.09622
Hoch 1.09707
Tief 1.09283
Schlusskurs 1.09438
Range 0.00424
%Veränderung -0.14%
Pivot R3 1.09900
20 Tage Hoch 1.09898
Letzter Kurs 1.09759
Pivot R2 1.09738
Pivot R1 1.09638
Pivot 1.09476
Pivot S1 1.09314
Pivot S2 1.09214
Pivot S3 1.09052
50 Tage GD 1.06534
20 Tage Tief 1.05803
100 Tage GD 1.05107
200 Tage GD 1.04131

 

Wichtige Wirtschaftstermine
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Indikator
Aktuell Prognose Zuletzt
11:00 DE ZEW Januar Konjunkturerwartung 63,7 62,0
11:00 EUR ZEW Januar Konjunkturerwartung 70,2 68,3

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