DAX: Dow Jones-Euphorie schwappt nicht nach Europa über

XTB:

  • Europäische Märkte steigen aufgrund neuer Dow Jones-Höchststände zunächst, verlieren danach an Dynamik
  • ifo-Index übertrifft Erwartungen deutlich, stützt den Euro, nicht aber den DAX® (DE30 auf der xStation 5)
  • DAX® versucht über wichtiger kurzfristiger Trendlinie zu bleiben
  • Lufthansa (LHA.DE) sinkt trotz höherem Gewinn in Q3, erreicht dann Allzeithoch


Die europäischen Aktienmärkte haben den Mittwoch zunächst gut begonnen, mussten die Gewinne bis zum Nachmittag aber wieder abgeben. Es besteht die Möglichkeit, dass die bevorstehen EZB-Sitzung die Risikobereitschaft und im Zuge dessen riskante Anlagewerte belastet.

Andererseits bestätigte der EZB-Gouverneur am Dienstag nach einer Reihe von soliden PMIs die glänzenden Wirtschaftsaussichten. Darüber hinaus bestätigte der am Mittwoch veröffentlichte ifo-Index die Stimmungslage in ganz Europa. Dieser fiel im Oktober besser aus als prognostiziert.

Robuste Konjukturwerte könnten zusätzlich förderlich für den Euro sein, da sie einen möglich Abbau geldpolitischer Unterstützungsmaßnahmen bewirken. Das wiederum hätte negative Auswirkungen auf den Aktienmarkt.

Die europäischen Aktienmärkte könnten wiederum von neuen Höchstständen beim Dow Jones (US30 auf der xStation 5) profitieren. Der US-Index stieg am Dienstag dank der positiven Ergebnisse von Caterpillar und 3M. Außerdem wurden die US-Indizes von steigenden Oktober-PMIs gestützt. Werfen wir nun einen Blick auf eine technische Analyse.


Der DE30 versucht die wichtige kurzfristige Unterstützungslinie zu verteidigen. Quelle: xStation 5

Der deutsche Index hat mehrmals erfolglos versucht, eine kurzfristige Trendlinie nach unten zu durchbrechen. Infolgedessen besteht die Möglichkeit, dass der DAX® (DE30 auf der xStation 5) versuchen wird die Marke von 13.085 Punkten zu überspringen.


Dennoch ist anzumerken, dass die jüngsten Spikes ziemlich schnell verblasst sind. Es erfordert daher eine starke Dynamik, um den Preis höher steigen zu lassen. Sollten die Bären sich im Gegenzug unter einer aufsteigenden Trendlinie bewegen können, ist ein Rückgang in Richtung 12.955 Punkte zu erwarten.

Schließlich warten Anleger möglicherweise auf den Ausgang der EZB-Sitzung, welche Anlageentscheidungen vorantreiben könnte. Ist dies der Fall, könnte die Volatilität des DE30 in den nächsten Stunden eingedämmt werden.

Am frühen Mittwochmorgen sah es nicht sonderlich gut aus für die europäischen Aktienmärkte. Der FTSE100 (UK100) verlor knapp 0,4%, obwohl die Zahlen zum BIP-Wachstum (im Quartalsvergleich) besser ausfielen als erwartet.

Im Jahresvergleich blieb der Wert unverändert bei 1,5%. Des Weiteren ist der DE30 knapp 0,1% im Minus, der CAC40 (FRA40) und der spanische IBEX (SPA35) schnitten im europäischen Vergleich, mit einem Anstieg von 0,3%, am besten ab.

Unternehmensnachrichten
Die Lufthansa-Aktie (LHA.DE) verlor am Anfang des Handelstages an Wert, obwohl das Unternehmen weitere positive Zahlen veröffentlichte. Die Erwartungen der Analysten wurden im dritten Quartal übertroffen.

Mit dazu beigetragen hat vor allem der Zusammenbruch des Wettbewerbers Air Berlin, sodass sich die Lufthansa neue Marktanteile sichern konnte. Der EBIT ist auf 1,52 Milliarden Euro gestiegen, das ist Zuwachs von knapp 32%. Der Kurs der Lufthansa-Aktie stieg zwischenzeitlich auf ein neues Allzeithoch.

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