DAX kommt zum Stillstand – Argumente für und wider halten sich die Waage

FXCM: DAX kommt zum Stillstand – Argumente für und wider halten sich die Waage
 
Etwas hektischer als dann den ganzen Handelstag über ging es auf dem Frankfurter Börsenparkett gleich zu Beginn zu, als der Deutsche Aktienindex zur Talfahrt ansetzte, kurz darauf aber schon wieder 100 Punkte zulegte. Danach gab es zur Abwechslung mal etwas weniger Bewegung nach den vergangenen Wochen mit zum Teil erratischen Ausschlägen in die eine oder andere Richtung. Überraschend allerdings ist die Seitwärtstendenz keinesfalls. Während viele am Markt auf einen versöhnlichen Jahresabschluss mit weiter steigenden Kursen hoffen und so auch positioniert sind, will bei allen anderen keine Kaufstimmung für deutsche Aktien aufkommen.
 

Zwar spräche eine mögliche geldpolitische Unterstützung durch die Europäische Zentralbank für einen Einstieg, aber allein daraufhin Fantasie in die Kurse einzupreisen, wäre zu kurz gedacht. Denn andererseits kommt das Wachstum in der Eurozone in diesen Wochen bestenfalls zum Stehen und von geopolitischer Seite toben in der Ostukraine die heftigsten Kämpfe seit langem. Vor diesem Hintergrund ist ein DAX auf dem Niveau von aktuell 9.300 Punkten doch eher positiv zu sehen. Denn wenn sich die Hoffnungen auf eine Jahresendrally in den kommenden Tagen nicht erfüllen, werden mehr potenzielle Verkäufer nur noch wenigen Interessenten gegenüber stehen, was dann zu fallenden Kursen führt.
 

Das Thema Geldpolitik wird von den Investoren zunehmend kritischer beäugt. Positive realwirtschaftliche Effekte einzig durch mehr Liquidität der Notenbanken in der Eurozone und Japan sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Hinzu kommt eine sich jetzt wieder restriktiver zeigende US-Notenbank FED, die eher früher als später an der Zinsschraube drehen wird. Und das trotz eines sich erholenden Arbeitsmarktes nur auf den ersten Blick. Denn einer Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent lässt sich entgegen stellen, dass derzeit überdurchschnittlich viele Senioren (+55 Jahre) in den Arbeitsmarkt strömen. Groß überraschend ist dies nicht, finden sich für ihre Altersvorsorge doch kaum solide Alternativen bei Zinsniveaus, die auf historischen Tiefstständen notieren. Und auch die eher fallenden Stundenlöhne, begünstigt durch besonders im Barkeeper-Bereich geschaffene Jobs, sprechen nicht gerade für eine gesunde Entwicklung.
 

Der Mangel an Alternativen zu einer Geldanlage in Aktien stützt derzeit die Kurse und verhindert Schlimmeres. Aber versiegende Notenbank-Liquidität in Verbindung mit kaum positivem Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone und weiter niedriger Inflation wird auf der Kehrseite auch kaum neue Höchststände im DAX zurück über 10.000 Punkte nach sich ziehen. Nur die Wall Street in diesen Tagen läuft und läuft. Kein Wunder, lässt doch die weiter voranschreitende Abwertung des Euro zum US-Dollar US-amerikanische Aktien um ein Vielfaches attraktiver erscheinen als europäische und somit auch deutsche Titel.

 

Von Jens Klatt

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