DOW Jones Analyse – Wie weit kann der Trend noch laufen?

RoboForex: In der letzten Woche sind wir bereits auf den intakten Aufwärtstrend eingegangen. Dieser Aufwärtstrend bleibt weiterhin intakt. Zudem konnte die Abwärtstrendlinie (rot) im Verlauf der vergangenen Handelswoche bullish gebrochen werden. Damit rückt der Widerstandsbereich zwischen 17.750 und 17.975 Punkten immer näher. Eine weitere richtungsweisende Entscheidung steht somit in der kommenden Woche auf dem Plan der Anleger.

Marktsituation DOW Jones
Im übergeordneten Wochenchart lässt sich erkennen, dass der DOW Jones zwar die erste Abwärtstrendlinie (blau) in der vergangenen Woche brechen konnte, aber die Widerstandsbereich zwischen 17.750 und 17.975 Punkten noch nicht überwunden werden konnte. Zudem steht die bullishe Auflösung einer weiteren Abwärtstrendlinie noch aus. Somit ist drohende Topbildung weiterhin noch nicht vom Tisch und Potenzial für einen weiteren Rückschlag nach wie vor existent. Erst über dem Widerstandsbereich besteht die Chance für eine ausgedehntere Fortsetzung des Aufwärtstrends und die Etablierung eines weiteren Bullenmarktes. Eine Garantie für weiter steigende Kurse wäre dies aber nicht. Garantien gibt es an der Börse schlichtweg nicht. So gern deutsche Anleger das Wort „Garantie“ auch haben.
 

Chart


Auf dem Tageschart lässt sich die bevorstehende Entscheidung noch etwas besser erkennen. Die noch ausstehende Abwärtstrendlinie aus dem Wochenchart ist hier rot gestrichelt dargestellt. Zu Beginn der kommenden Woche besteht durchaus die Möglichkeit, dass sich die Aufwärtsbewegung bis an diese Abwärtstrendlinie fortsetzt. Diese würde mit dem Beginn des Widerstandsbereiches bei 17.750 Punkten übereinstimmen. Dort sollte der DOW Jones allerdings zunächst eine Erholung vollziehen, um Kraft für einen eventuellen Ausbruch über den Widerstandsbereich zu sammeln. Alternativ besteht die Möglichkeit, dass keinen nennenswerte Erholung einsetzt und der Widerstandsbereich direkt in Angriff genommen wird. An der unteren Abwärtstrendlinie (rote durchgezogene Trendlinie) könnte die Aufwärtsbewegung wieder aufgenommen werden.
 

Chart


Darüber hinaus stellt die 200er-EMA ein weiteres Korrekturziel dar. Sollte diese aber nachhaltig unterschritten werden, würden weitere Abgaben bis zu 16.500 wahrscheinlich werden. Der Aufwärtstrend würde aber dennoch intakt bleiben. Erst unter dieser Marke würde sich das Szenario der übergeordneten Topbildung bewahrheiten und ein ausgedehnter Abverkauf in den Fokus der Anleger rücken.

Unterstützungen und Widerstände:

Chart

Ausblick für den DOW Jones:
Weiteres Aufwärtspotenzial ergibt sich beim DOW Jones – wie auch beim SP500 – erst über dem Hoch der Vorwoche bei 17.620 Punkten. Solange der DOW unter dem Vorwochenhoch notiert und diese Marke zu Beginn der kommenden Handelswoche nicht überschritten werden kann, müssten sich die Anleger zunächst auf eine Korrektur innerhalb des Aufwärtstrends einstellen.

Chart


Die möglichen Kursziele einer Korrektur sind im Chart eingezeichnet und befinden sich bei 17.520, 17.460 sowie bei 17.410 Punkten. Unter der Marke von 17.410 bietet eine weitere Aufwärtstrendlinie kurzfristige Unterstützung. Unter dieser zweiten Trendlinie müssten sich die Anleger auf weitere Abgaben bis auf mindestens 17.275 Punkten einstellen. Dort befindet sich ein weiterer Unterstützungsbereich, der in diesem Fall kurzfristig stützend auf den Kurs einwirken könnte. Gleichwohl wäre die 200er-EMA (blau gestrichelt) dann ein übergeordnetes Kursziel, welches erneut abgearbeitet werden könnte.   RoboForex SP500 Analyse – FED bringt weitere Impulse Der SP500 konnte auch die vergangene Handelswoche mit positiven Vorzeichen abschließen und dadurch die wichtige Abwärtstrendlinie überwinden. Zu Beginn der kommenden Handelswoche wird sich zeigen, ob es sich dabei um ein anzuerkennendes bullishes Signal handelt und der SP500 dynamisch nach oben zieht oder ob es sich um einen Fehlausbruch handelt.

Marktsituation S&P500
Wie auch beim deutschen Leitindex kann auch beim SP500 nur von einem intakten Aufwärtstrend gesprochen werden. Aufgrund der Schwäche des USD ist der Aufwärtstrend bei den amerikanischen Indizes allerdings etwas sauberer und dynamischer. So konnte in der vergangenen Handelswoche ein neues stabiles Hoch im derzeitigen übergeordneten Aufwärtstrend. Weiterhin konnte die übergeordnete Abwärtstrendlinie (rot eingezeichnet) überwunden werden. Inwieweit sich dieser Durchbruch als bullishes Signal bestätigt, muss bis zum Beginn der kommenden Handelswoche abgewartet werden. Der SP500 ist bereits sehr weit gelaufen und die Daten zur US-Konjunktur sind vielmehr adäquat als überzeugend. Dazu passt, dass sich das FED mit den zurückhaltenden Aussichten für weitere Zinserhöhungen anhaltende Stimuli für die US-Wirtschaft auf die Fahne geschrieben hat. Dennoch muss man festhalten, dass viele Marktteilnehmer diese Rally mit einer guten Portion Skepsis begleitet haben. Dies sprich t wiede r um eher für weiter steigende Kurse und einen Angriff auf die 2.100 Punkte Marke.
 

Chart


Wie es weitergeht, wird der Start in die neue Handelswoche zeigen. Zunächst hat der SP500 Potenzial, bis an die obere Trendkanallinie und den ersten Widerstand bei 2.075 Punkten heranzulaufen. Von dort sollte zunächst eine Korrektur einsetzen. Die möglichen Verläufe für ein bullishes Korrekturszenario sind durch die Pfeile 1 bis 3 gekennzeichnet.

Unterstützungen und Widerstände:

Chart


Ausblick für den SP500:
Erst über dem Wochenhoch bei 2.052 Punkten ergibt sich für den SP500 weiteres Aufwärtspotenzial. Solange der SP500 unter dieser Marke notiert, sind zunächst kurzfristige Rücksetzer zu erwarten. Entsprechende Ziele für eine Korrektur liegen bei 2.043 und 2.035 Punkten. In diesen Kursbereichen lassen sich verschiedene temporäre Hoch- und Tiefpunkte feststellen. Die seit Mittwoch bestehende Aufwärtstrendlinie stellt ebenso ein interessantes Korrekturziel dar. Diese sollte zu Beginn der kommenden Handelswoche ebenfalls in dem Bereich bei 2.035 Punkten verlaufen und damit im unteren Unterstützungsbereich notieren.
 

Chart


Sofern diese Trendlinie im Rahmen einer Korrektur nicht verteidigt werden kann, müssten sich die Anleger auf weiter fallende Kurse einstellen. Die Kursmarken bei 2.015, 2.007 sowie die 200er-EMA bei derzeit 2.001 Punkten wären dann mögliche Kursziele auf der Shortseite.

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