flatex-markets: SAP stark wie immer – DAX kaum erholt von gestern

Es bleibt dabei: Das Fundament ist durch die Staaten beschädigt, doch die Ergebnisse der Unternehmen sehen teils glänzend aus. Bestes Beispiel ist SAP heute mit finalen Zahlen, die mit Umsatzsteigerungen und Gewinnsprüngen überzeugen. Auch der Konkurrent Software AG kann die Umsätze dank guter Lizenzerlöse steigern. Hier war in der Vergangenheit gerne mal eine Gewinnwarnung oder Enttäuschung drin, die Aktie könnte heute zu den Gewinnern gehören.

In den USA läuft es bei Texas Instruments weniger rund, man leidet unter Konjunkturflaute und Schuldenkrise. Heute Abend dann steht der große Bang an: Apple liefert nachbörslich seine Zahlen und man darf gespannt sein, ob der Sprung deutlich über 600 Dollar gelingt. Die Fragen werden sein, ob das I-Phone weiter die Cash-Cow ist und wie groß die Umsatzexplosion und die Gewinnsteigerungen beim I-Pad sind. Da Apple Vorreiter bei den Tablets ist müsste sich jetzt der Vorsprung so richtig auszahlen. Dazu wird der Ausblick wichtig und die Frage, ob Apple die leichte Krise in Asien zu spüren bekommt. Der CeFDex-Sentimentindex ist jedenfalls deutlich positiv für Apple.

Auf der Datenseite gibt es aus USA heute um 16 Uhr den FhFA-Hauspreisindex sowie den Richmond Fed Herstellerindex. Beide werden wieder zeigen, ob sich der Druck auf Ben Bernanke erhöht, geldpolitisch etwas zu tun. Das könnte auch den Euro beeinflussen, der zum US-Dollar bei 1,21 nun kämpft. Zu allen anderen Währungen geht es kein Stück nach oben, zum Yen liegt er jetzt bei 94,86 auf Mehrjahrestief, zum australischen Dollar bei 1,1763, ebenfalls Mehrjahrestief.

Im Rohstoffbereich sind die Ölpreise gestern eingebrochen und haben ihren Trend gestoppt. WTI kostet nun wieder unter 89 Dollar, Brent fällt unter 104 Dollar. Angeschlagen sind auch die Industriemetalle. Bei Kupfer und Aluminium geht es auch charttechnisch bei 7400 und 1800 Dollar jetzt ans Eingemachte. Der DAX liegt vorbörslich heute früh bei 6426 Punkten, es gibt also nur ein kleines Plus von sechs Zählern. Dow und S&P 500 konnten sich nicht gegen den Trend stemmen, dazu ist auch der Nikkei unter 8500 Punkte gefallen. Nächste wichtige Marke ist jetzt also 6400. Sie steht heute im Visier.

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