Händler warten ab, da Handelsunsicherheit zunimmt

London Capital Group: Nur noch ein Tag, bis die Handelszölle in Kraft treten dürften, was dazu führte, dass sich die Märkte über Nacht unruhig zeigten. Die Wall Street war am 4. Juli wegen dem Independence Day geschlossen, was bedeutet, dass wir an den asiatischen Märkten wenig Anreize sahen, so dass sie über Nacht schwankten.

Die wichtigen Währungen blieben ungewöhnlich statisch, ausgenommen davon war nur der Dollar, der an Boden verlor

Sowohl die USA als auch China sind bereit, am Freitag die angedrohten Zölle umzusetzen, auch wenn China auch sagte, dass es bei diesem Handelskrieg nicht den ersten Schritt machen werde. Die USA müssen die von ihnen angedrohten Zölle umsetzen, bevor China entsprechend reagieren wird.

Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit, wie der nächste Schritt der beiden Mächte aussehen wird, haben sich die Händler dafür entschieden, abzuwarten. Die europäischen Aktienmärkte dürften tiefer und verhalten eröffnen.

Der Euro konnte seine früheren Gewinne halten, da Hoffnungen auf eine Zinserhöhung vor Ende 2019 der Einheitswährung Auftrieb verliehen. Dünne Volumen und Ängste vor Trumps Handelsstreitigkeiten führten jedoch dazu, dass jegliches Aufwärtspotenzial über Nacht begrenzt blieb, trotz des schwächeren Dollars.

 

Schauen Sie nach vorne:
Vor dem letzten Teil der Woche könnte die Volatilität des Dollars zulegen. Es werden nicht nur das Protokoll der FOMC-Sitzung im Juni veröffentlicht, gefolgt von den US-amerikanischen NFP am Freitag, sondern auch die Handelstarife auf chinesische Importe im Wert von 34 Mrd. USD dürften in Kraft treten, wozu dann die chinesischen Gegenmaßnahmen in Höhe von in etwa desselben Betrags kommen.

Während der Dollar über Nacht fiel, legte Gold in den jüngsten Sitzungen zu, ein Spiegel der zunehmenden Unzufriedenheit mit den Handelsspannungen.

 

 

 


 

 

 

Äußert sich der FOMC zu den Handelskriegen?
Später heute Abend wird die Fed ihr Protokoll zu seiner politischen Sitzung im Juni veröffentlichen, eine Sitzung, in der die Zinsen angehoben und auch der erwartete Zinspfad für die Erhöhung der Zinsen revidiert wurden. Nun werden insgesamt 4 Zinserhöhungen erwartet und nicht 3, so dass wir davon ausgehen können, dass die Gespräche um die Wirtschaft positiver Art sind.

Jegliche Gespräche im Zusammenhang mit den Handelskriegsbedenken könnten ebenfalls deutliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Auch wenn sich Fed-Chef Jerome Powell bei seiner Sitzung im Juni keine großen Sorgen um einen möglichen Handelskrieg zwischen den USA und China zu machen schien, so ließen seine Kommentare ein paar Tage später vermuten, dass er das doch tut.

Daher werden die Anleger wissen wollen, ob die Fed Gefahr läuft, zurückhaltender zu werden, falls der Handelskrieg gestartet werden sollte.

Da die WHO bereits sagt, dass die Zeichen der Handelsspannungen die globale Wirtschaft bereits beeinflussen, werden die Dollar-Händler nervös sein, dass die vierte Zinserhöhung so schnell wieder aus dem Blickfeld verschwinden könnte, wie sie ins Blickfeld geraten ist.

 

 

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