HypoVereinsbank onemarkets: Marktteilnehmer entspannt wie lange nicht

Acht Handelstage lang schlich der DAX Index an der 7000-Punkte-Marke entlang ohne sie zu überwinden. Am Freitag war es dann soweit. Bereits zum Börsenstart schoss das Aktienbarometer der größten Deutschen Standardwerte über die Marke und schloss bei 7040,88 Punkten.

Treiber war unter anderem ein überraschend starker Anstieg des US-Verbrauchervertrauens, das am Freitag gemeldet wurde. Die guten Daten gaben den Märkten dies und jenseits des Atlantiks zum Wochenschluss noch deutlichen Aufschwung. Trotz erneut zahlreicher skeptischer Marktberichte signalisiert das außerordentlich niedrige Niveau des VDAX-NEW Index, dass das Gros der Marktteilnehmer derzeit nicht mit einem deutlichen Einbruch rechnet.

Dennoch könnte die laufende Woche richtungweisend sein. Auf dem aktuellen Niveau notiert der DAX an der oberen Begrenzung des seit Ende April 2011 gebildeten Abwärtstrends. Wird er in der laufenden Woche durchbrochen, rückt das Jahreshoch vom März bei 7157,82 Punkten in greifbare Nähe. Eine solide Unterstützung findet der DAX Index bei 6883,32 Punkten. Eine Trendumkehr nach unten zeigt sich frühestens bei Unterschreiten dieser Marke.

Der MDAX Index notiert mit 11229,90 Punkten auf dem Niveau vom März 2012. Damit fehlen dem Index nur noch wenige Punkte bis zum Allzeithoch vom Juli 2007 bei 11493,68 Punkten.

Der TecDAX Index präsentierte sich in der vergangenen Woche als stärkster Index unter den drei deutschen führenden Aktienbarometern. Gemessen an der Entwicklung seit Anfang Juni 2012 hinkt er dem DAX Index und MDAX Index allerdings noch deutlich hinterher. Aktuell nimmt der TecDAX Index erneut Anlauf, die Widerstandsmarke bei 800 Punkten zu überwinden. Indizien für einen nachhaltigen Trend nach oben gibt es jedoch erst dann, wenn das Hoch vom Mai bei 813,47 Punkten überschritten ist.

Überdurchschnittlich gut entwickelte sich im Beobachtungszeitraum vom 13. bis 17.8.2012 erneut der EURO STOXX 50 (Preis-) Index. Die stark gefallenen Anleihenrenditen einiger Schuldenländer, schürten vor allem in Spanien die Aktienkäufe. Am Freitag gelang dabei der Ausbruch aus dem kurzfristigen Seitwärtstrend nach oben. Nun hat der Index aus technischer Sicht Luft bis 2516 Punkte. Unterstützung findet das Aktienbarometer bei 2402,97 Punkten.

Während der DAX Index aber auch Indizes wie der amerikanische NASDAQ 100 Index und der japanische Nikkei 225 (Price-) Index allmählich an wichtige Widerstände stoßen, haben andere Länder- und Sektorindizes in der zurückliegenden Woche bedeutende Hürden überwunden. So konnte der Romanian Traded Index ROTX in EUR den Widerstand bei 5674,89 Punkten überwinden. Nun hat er aus technischer Sicht Potenzial bis 6218,77 Punkte.

Anleger sollten jedoch bei Investments Stop-Loss-Marken setzen, da dieser Markt eine relativ geringe Marktkapitalisierung aufweist und somit stark auf Trendwechsel an den Weltbörsen reagieren könnte. Starkes Aufwärtsmomentum zeigen derzeit auch der EURO STOXX Banks (Net Return) Index (EUR) und der EURO STOXX Telecommunications (Net Return) Index (EUR). Dem Bankenindex gelang der Ausbruch aus dem seit April 2012 gebildeten Seitwärtstrend. Zudem konnte inzwischen auch die wichtige 200-Tage-Durchschnittlinie überwunden werden, was oftmals als Kaufsignal gedeutet wird. Der Telekom-Index hat die Widerstandsmarke bei 540,37 Punkten nach oben durchbrochen. Damit gelang gleichzeitig der Ausbruch aus dem seit Anfang April 2011 gebildeten Abwärtstrend.

Stark präsentiert sich seit einigen Wochen der EURO STOXX Insurance (Net Return) Index (EUR). Die Hürde bei 148,47 Punkten ist bereits überwunden. Nun probt das Aktienbarometer den Ausbruch aus dem seit Februar 2011 gebildeten Abwärtstrend. Im Bereich von 163 Punkten formiert sich dabei noch ein hartnäckiger Widerstand. Gelingt der Ausbruch über diesen Bereich kann mittelfristig wieder der Höchstkurs vom Februar 2011 bei 180,42 Punkten anvisiert werden. Sollte allerdings die Unterstützung bei 150 Punkten erneut unterschritten werden, droht eine größere Korrektur.

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