IG Markets: Dax kaum verändert – Erfreuliche Konjunkturzahlen aus China noch ohne stützende Wirkung

Nach dem Kursrutsch zum Wochenauftakt präsentiert sich der deutsche Aktienmarkt im heutigen frühen Handel zunächst hinter roten Vorzeichen. Neben der Sorge um einen bevorstehenden Staatsbankrott Griechenlands spitzt sich auch die Lage um den Schuldenstand Spaniens weiter zu. Die Refinanzierungskonditionen Spaniens wie auch Italiens nehmen zunehmend bedrohliche Ausmaße an. In Hellas beginnen ab dem heutigen Tag derweil Vertreter der Troika den Stand der griechischen Reformbemühungen zu evaluieren. Nicht zuletzt davon wird abhängen, ob und wie lange der Mittelmeeranrainer noch auf finanzielle Unterstützung seitens IWF und EU hoffen darf. Vor allem von IWF und Deutschland gab es in diesem Kontext zuletzt skeptische Stimmen.

 

Die neuerliche Eskalation der Europäischen Schuldenkrise rief am gestrigen Abend die Ratingagentur Moody’s auf den Plan, die den Ausblick solider Euro-Kernstaaten wie Deutschland, die Niederlande und Luxemburg auf negativ setzte, die Top-Bonitätsnote aber vorerst unangestastet ließ. Dagegen hat sich die Stimmung unter Einkaufsmanagern im chinesischen Industrie-Sektor im Juli weiter verbessert: der HSBC-Einkaufsmanager-Index für das Reich der Mitte kletterte von 48,2 auf 49,5 Punkte und damit auf den höchsten Wert seit fünf Monaten. Doch selbst derart erfreuliche Konjunkturzahlen aus China können den deutschen Leitindex am Vormittag nicht nachhaltig in nördliche Kursgefilde lotsen. Die europäische Schuldenkrise wirft aktuell zu große Schatten. 

 

Zur aktuellen Stunde notiert der Dax bei 6.417 Punkten nahezu unverändert. Der EuroStoxx verliert 0,2 Prozent auf 2.174 Zähler. Die Europäische Gemeinschaftswährung wird kaum verändert bei 1,2112 US-Dollar gehandelt. Die Unze Gold verbilligt sich um 0,1 Prozent auf 1.575 US-Dollar.

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