Pfund unverändert, nach Einigung der EU-Chefs zum Brexit-Vertrag

London Capital GroupDas Pfund Sterling verzeichnete am Montag im frühen Handel einen vorsichtigen Anstieg, nachdem die EU-Chefs dem Brexit-Abkommen zugestimmt hatten. Die 27 Staats- und Regierungschefs stimmten dem Vertrag wie erwartet zu. Allerdings gibt es nachdrückliche Warnungen, dass es keinen “Plan B” gibt, falls das britische Parlament das Abkommen ablehnt.

Dies setzt die Pfundhändler unter Spannung.

Obwohl die Zustimmung der Staats- und Regierungschefs der EU ein Schritt in die richtige Richtung ist, ist den Pfundhändlern schmerzhaft bewusst, dass die Haupthürde noch bevorsteht, wenn das britische Parlament in zwei Wochen über den Vertrag abstimmt.

Die Tatsache, dass das Pfund in diesem Monat trotz der Einigung auf das Brexit-Paket wenig Fortschritte gemacht hat, zeigt die zugrunde liegende Besorgnis und die große Wahrscheinlichkeit, dass das britische Parlament den Deal ablehnen wird.

 


 

Theresa May steht vor einem harten Kampf, da in den nächsten zwei Wochen aggressive Auseinandersetzungen über ihren Deal bevorstehen. Wir erwarten von Theresa May und Co. das Projekt Angst Teil II, das jedwede Gewinne im Pfund begrenzt halten wird.

Heute wird May wird ihr Kabinett einberufen. Bisher haben viele ihrer euroskeptischen Minister das Abkommen nicht öffentlich gebilligt.

Die Pfundhändler werden genau beobachten, ob Theresa May eine Veränderung bei diesen euroskeptischen Ministern einleiten kann, was frühe Hinweise auf ihre Chancen geben könnte, dass sie auch andere rebellische Konservative auf ihre Seite ziehen könnte.

 

 

Optimismus des Schwarzen Freitags überschattet Handelsspannungen vor G20
Die globalen Aktien und Futures verzeichneten leichte Gewinne, als der Handel am Montag begann. Die Hoffnungen auf hohe Ausgaben der Konsumenten und starke Umsätze am Schwarzen Freitag und dem Cyber-Montag beflügelten den Optimismus. Die Verkäufe an diesem Wochenende könnten den angeschlagenen Einzelhändlern einen starken Start in den wichtigen Weihnachtshandel ermöglichen.

Doch die Anleger bleiben vorsichtig.

Die Handelsspannungen und das globale Wachstum versprechen, vor dem Treffen von Präsident Trump und Chinas Präsident Xi auf dem G20-Gipfel Ende der Woche weiterhin wichtige Themen zu bleiben. Es wird erwartet, dass die beiden auf dem Gipfel im Hintergrund Gespräche führen werden.

In den Wochen vor dem Treffen gab es kaum Anzeichen für ein Auftauen der Handelsspannungen. Dies macht ernsthafte Fortschritte höchst unwahrscheinlich.

 

 

Ohne ernsthafte Fortschritte bei den Handelsgesprächen werden die US-Handelszölle auf Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar im neuen Jahr von jetzt 10% auf 25% steigen. In der Weltwirtschaft beginnen sich bereits erste Risse zu zeigen, da die Sorge um die Verlangsamung des globalen Wachstums alles beeinflusst, von den Ölpreisen über Unternehmensinvestitionen bis hin zu den Unternehmensgewinnen.

Dies wird sich im nächsten Jahr noch weiter verstärken, wenn keine Lösung für den Handelskrieg zwischen China und den USA gefunden wird.

Euro steigt vor IFO-Daten & Draghi
Der Euro notierte nach einem hitzigen Ausverkauf am Freitag leicht höher. Die schwächer als erwarteten PMI-Daten vom Freitag schürten die Befürchtungen, dass die Wachstumsdynamik im Block abnimmt. Heute werden die Investoren den IFO-Geschäftsklimaindex nach weiteren Hinweisen abklopfen.

Es wird erwartet, dass sich die Stimmung im November weiter abgeschwächt haben wird.

Hiernach werden die Händler den Auftritt von Draghi beobachten, um zu sehen, ob die jüngste Zunahme weicherer Daten die EZB davon abhalten wird, ihr Anlageprogramm im nächsten Monat einzustellen.

 


 

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