Tag der Amtseinführung

Bernstein Bank: Donald Trump verließ am Mittwoch das Weiße Haus und flog nach Florida. Wie versprochen, hat er nicht an der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten teilgenommen.

Es scheint, als wäre die letzte Wahl und der Sieg über Hillary Clinton erst gestern gewesen, aber es sind bereits vier volle Jahre vergangen. Schauen wir uns die Ergebnisse des scheidenden Präsidenten aus der Perspektive der Aktienmärkte an.

Unmittelbar nach der Wahl 2016 begannen die Märkte eine Trump-Rallye. Die Aktien stiegen in Erwartung von Steuersenkungen und Unternehmen aus Übersee, die zurück nach Amerika kommen.

Donald Trump twitterte ständig Kommentare über mehr und mehr Hochs am Aktienmarkt. Symbolischerweise erreichte der S&P 500 Index am Tag von Donald Trumps Rücktritt erneut ein Allzeithoch.

 


 

Durch den Anstieg der Aktien hoffte der nun ehemalige Präsident, wiedergewählt zu werden. Wahrscheinlich wäre ihm das auch ohne allzu große Probleme gelungen, doch das Coronavirus kam dazwischen.

Das lange öffentliche Leugnen des Problems ließ die Bewertungen des Präsidenten einbrechen und verhinderte, dass er sich von dem Reputationsschaden erholen konnte.

S&P 500

S&P 500

 

Was können wir von Joe Biden erwarten?

Die Erhöhung der individuellen Steuern im Unternehmensbereich scheint beschlossene Sache zu sein. Und das ist ein sehr besorgniserregender Weckruf für die Wirtschaft und den Aktienmarkt gleichermaßen. Allerdings eilt die neue US-Finanzministerin Janet Yellen zur Rettung. Sie ist den meisten Händlern gut bekannt. Sie war zuvor mehrere Jahre lang Chefin der Fed.

In dieser Position war Yellen für ihre extrem dovishe Politik in Bezug auf die Zinssätze und die Ankäufe von Vermögenswerten durch die Fed am Markt bekannt. Analysten glauben, dass sie diese Haltung auch in ihrer neuen Position beibehalten wird.

Das bedeutet, dass uns eine massive Stützung der Wirtschaft bevorsteht. Und im Falle eines Einbruchs der Aktienmärkte Druck auf die neue US-Fed-Führung, sich am Aufkauf von immer mehr, auch toxischen Assets zu beteiligen.

Positiv für die Märkte sind auch die Prognosen für eine Erholung der führenden Volkswirtschaften der Welt bis Ende 2021. Dies könnte die Voraussetzungen für eine Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends nicht nur in diesem, sondern auch im nächsten Jahr 2022 schaffen.

Was erwartet uns heute?

01.30 Australische Arbeitslosenzahl für Dezember
04.00 Zinsentscheidung der Bank of Japan
13.45 EZB-Zinsentscheidung
14.30 EZB-Pressekonferenz zur Geldpolitik

Disclaimer & Risikohinweis

81% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge